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Region Amberg
Dienstag, 12. Dezember 2017 10

Gemeinderat

Streit um Glascontainer in Hohenkemnath

Die Erschließungsstraße des Gewerbeparks in Ursensollen wird erhält den Namen „Grammer-Allee“.

Ob in Hohenkemnath wieder ein Glascontainer aufgestellt wird, ist umstritten. Foto: Archiv/ Bastian Winter

Ursensollen.. Die Gemeinde Ursensollen baut zur Erschließung des Gewerbeparks A 6 (Teil 4) eine Stichstraße ab der bestehenden Ortsstraße Juraallee. Diese wird nach Fertigstellung „Grammer-Allee“ benannt. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Breiten Raum nahm der Antrag auf Wiederaufstellung der Altglas- und Dosencontainer an der Erlheimer Straße in Hohenkemnath ein. Im Oktober 2016 hatte die Vorstandschaft der Teilnehmergesellschaft der Dorferneuerung Hohenkemnath die Beseitigung der Container beantragt. Als Begründung führte diese unter anderem Glassplitter vor den Containern auf, die beim Aufgang zum Kinderspielplatz eine Gefährdung darstellen, die eingeschränkten Parkmöglichkeiten und die optische Beeinträchtigung des Ortsbilds. Zudem seien die nächsten Container nur rund einen Kilometer entfernt, in Ursensollen beim Wertstoffhof. Dem Antrag kam damals der Gemeinderat mit großer Mehrheit nach. Die Hohenkemnather Teilnehmergemeinschaft ließ auch Planungen machen, den Platz neu zu gestalten. Auch dem stimmte der Gemeinderat zu. Diese Baumaßnahme soll noch im Oktober zusammen mit der Gehwegsanierung begonnen werden.

Bei der diesjährigen Bürgerversammlung in Hohenkemnath überreichte Hermann Knauer einen Antrag mit 156 Unterschriften, der die Wiederaufstellung der Glascontainer am gleichen Platz fordert. Die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Hohenkemnath hält nach einer erneuten Prüfung an ihrem Beschluss fest, die Container nicht mehr aufzustellen. Für alternative Vorschläge seien sie jedoch offen. Der Ursensollener Gemeinderat beschloss daher vorerst die Fertigstellung sämtlicher Baumaßnahmen, auch die Erneuerung der Kreisstraße im kommenden Jahr abzuwarten. Danach könne gerne noch einmal über diesen Punkt beraten und auch bis dahin eventuelle Alternativvorschläge für den Standort entgegengenommen werden. Auch das Friedhofsumfeld in Hohenkemnath wird im Einfahrtsbereich im nächsten Jahr umgestaltet. Für die betroffene Teilfläche in der Marienstraße, die im Besitz der Kirchenstiftung ist, schloss die Gemeinde einen Gestattungsvertrag über 15 Jahre.

Weitere Themen waren die unveränderte Stellungnahme zur Änderung des Regionalplans Region Oberpfalz-Nord, der Beitritt zum Tourismusverband Ostbayern sowie die Verbesserung der Anliegerstraßen in Sauheim und Rückertshof.

Bürgermeister Mädler informierte den Gemeinderat, dass wiederholt große Äste von den Pappeln in Oberleinsiedel, direkt neben dem Bushäuschen, völlig unvermutet herabgefallen sind. Dies stelle eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Die Fachabteilung des Landratsamts wurde zur Stellungnahme herangezogen und diese empfiehlt, aus Sicherheitsgründen die Bäume zu entfernen und eine Ersatzpflanzung mit Nussbäumen vorzunehmen. Diese Empfehlungen werden noch im Herbst umgesetzt. Zudem beriet der Gemeinderat über die Ernennung eines Inklusionsbeauftragten im Zuge des Inklusionsbündnisses des Landkreises Amberg-Sulzbach mit der Stadt Amberg. Die endgültige Entscheidung wird auf eine der nächsten Sitzungen vertagt.

Die Bauanträge Peichl, Kuszmann, Luschmann, Kieser und Bart werden dem Landratsamt Amberg-Sulzbach ohne Einwände zur Genehmigung weitergeleitet.

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