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Region Amberg
Sonntag, 17. Dezember 2017 5

Prominenz

Viel Applaus für Vilsmaiers Heimat-Doku

Bayerischer Kultregisseur Joseph Vilsmaier machte seine Aufwartung, um seinen Film „Bayern – Sagenhaft“ zu präsentieren.
Von Andreas Brückmann

  • Im Cineplex stand Regisseur Joseph Vilsmaier den Besuchern Rede und Antwort zum neuen Dokufilm „Bayern – Sagenhaft“. Foto: Brückmann
  • Fleißig gab Regisseur Vilsmaier Autogramme beim Besuch in Amberg. Foto: Brückmann

Amberg.Hoher Besuch war im Amberger Cineplex: Der bayerische Kultregisseur Joseph Vilsmaier machte seine Aufwartung, um seine neue Kino-Dokumentation „Bayern – Sagenhaft“ zu präsentieren. Dies machte er im Anschluss an den 90-minütigen Film vor dem Publikum. „Na, wie hat es euch gefallen“, eröffnete er, vor der Leinwand stehend, erhielt dafür viel Applaus. Nach seinen Worten ist der Film in über vier Jahren Eigenproduktion und mit einem Kostenaufwand von gut einer Million Euro entstanden, um sich eineinhalb Stunden lang zurückzulehnen, einfach Spaß an der bayerischen Freud’ zu haben.

Und diesen Spaß und diese Freud’ hatte das Publikum in Amberg sichtlich, stellte aber auch viele Fragen, die Vilsmeier gerne beantwortete. Dazu hatte er immer noch kleine Geschichten über die Entstehung der Abschnitte des Films parat. „Es war schon teilweise schwierig, dies alles so festzuhalten. Wir haben ja immer nur eine Chance gehabt, zum Beispiel den Drachenstich zu filmen. Sonst hätten wir ja wieder ein Jahr warten müssen, wenn uns die Aufnahmen bei den Veranstaltungen nicht gelungen wären.“

Joseph Vilsmaier

  • Name:

    Joseph Vilsmaier wurde am 24. Januar 1939 in München geboren. Er ist inzwischen als Regisseur mindestens genauso erfolgreich wie als Kameramann. Doch: Sein Name wird in den Tatort-Folgen, die er als Kameramann drehte, als „Josef Vilsmeier“ angegeben.

  • Film:

    Mit dem Heimatfilm „Herbstmilch“ hatte Vilsmaier 1988 auf Anhieb kommerziellen Erfolg, der 1997 noch durch die „Comedian Harmonists“ übertroffen wurde.

Es ist eben eine echte Dokumentation – eine Darstellung dessen, was Land und Leute ausmacht. Rund 20 Prozent zeigen die Landschaft von oben, der Rest entstand „unten“. Menschen aus allen sieben Bezirken erzählen, was die gemeinsame bayerische Lebensphilosophie von „Leben und leben lassen“ bedeutet, und warum nicht nur das ganze Land, sondern jede Stadt und jedes Dorf so stolz ist auf seine Geschichte und sie gern nachspielt.

Oberpfälzisch traditionell zeigten sich hierzu auch einige Gäste in Amberg. Der Kümmersbrucker Trachtenverein in der ersten Reihe, der Trachtenverein aus Kallmünz in der Reihe dahinter. Dieser hatte die von unserem Medienhaus ausgelobten zehn Freikarten für die Vorstellung gewonnen, und sie waren natürlich in Tracht gekommen – und dies nicht, ohne dem Regisseur zum Abschluss einen guten Tropfen als Erinnerungsgeschenk an die Oberpfalz zu überreichen.

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