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Region Amberg
Montag, 22. Januar 2018 7

Angebot

Viel gab es zu staunen und zu erleben

Beim Weihnachtsmarkt der Staatsforsten in Vilshofen waren Schönes aus Holz, Christbäume und Schmankerln sehr begehrt.

Das „mit Herz und Seele“ gefertigte dekorative Holzschmuckstücke hatte es der Kraus Marga angetan – und schon hatte sie es gekauft. Foto: azd

Rieden. „Der passt, den Baum, den nemma“, war Altbürgermeister Gotthard Färber schnell von der Wahl seiner Hedwig überzeugt. Bereits kurz nach Beginn des Weihnachtsmarkts im Vilstalzentrum der Bayerischen Staatsforsten, der mit einem Tag der offenen Tür verbunden war, hatten die beiden ihren Weihnachtsbaum ausgesucht. Das Vilstalzentrum, Sitz von vier Forstrevieren, zentrale Ausbildungsstelle für Forstwirtslehrlinge, war am Freitagnachmittag Anlaufstelle für viele Menschen, nicht nur aus dem unteren Vilstal.

Prächtige Kaltblüter zogen die Kutsche. Foto: azd

Mit weihnachtlichen Weisen wie „Wachet auf ihr Menschenkinder“ oder „Erhebt in vollen Chören“ stimmten zwei Flügelhornbläser auf die Vorweihnachtszeit ein und gestalteten weiter musikalisch den Nachmittag. Nicht nur Kinder enterten begeistert den großen Kutschwagen, den zwei Kaltblüter auf Rundfahrten durch Vilshofen zogen. Führungen gab es auf Wunsch durch die Räume und die moderne Wildkühlkammer, die den strengen Hygienevorschriften zur Vermarktung des Bioprodukts Wildbret Rechnung trage, wie Verron erläuterte.

Dekorative Holzschmuckstücke für Haus und Garten zeigten die Fertigkeiten der Forstlehrlinge. Foto: azd

Bei Bedarf berieten die Fachleute über Brennholz oder auch das richtige Werkzeug für die Brennholzaufbereitung. Dazu war in der Lehrlingswerkstatt eine Musterwerkzeugkollektion ausgelegt. Mit Hand- und Motorsägen – und vor allem „mit Herz und Seele“ – gefertigte dekorative Holzschmuckstücke für Haus und Garten zeigten die Fertigkeiten der Forstlehrlinge. Und nicht nur Kinder waren von den ausgestellten Weihnachtskrippen begeistert, die wie die Schmuckstücke aus Holz auch zu kaufen waren.

Weihnachtsmarkt

  • Erlös

    Forstbetriebsleiter Thomas Verron sagte, der Erlös des Nachmittags im Vilstalzentrum fließt an die Kinderkrebshilfe KUNO sowie die Helfer vor Ort in Rieden und Schmidmühlen, „die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“.

  • Bilanz

    Ein toller Erfolg sei dieser Tag der offenen Tür mit mehreren hundert Besuchern gewesen, gab sich Forstbetriebsleiter Verron abschließend überzeugt. Er sprach sich schon für eine Wiederholung im kommenden Jahr aus. (azd)

Nicht lange fackelte der Färber Gotthard, ihm gefiel der Baum, den seine Hedwig ausgesucht hatte. Foto: azd

Für Licht und Wärme sorgten im Freien auch mehrere Öfen und Feuerstellen. Neben leckeren Bratwürsten vom Grill, Hirschgulasch in der Riesensemmel, dem wärmenden Glühwein sowie Kaffee und Kuchen waren die frisch geschlagenen Christbäume der Renner. Neben heimischen Kiefern und Fichten hatten Forstwirtlehrlinge auch Schmuckreisig von Tanne, Douglasie und Kiefer im Angebot, und sie kamen zeitweise kräftig ins Schwitzen angesichts des Andrangs. Für Gartenherbst- oder Winterpartys konnten auch Schwedenöfen erworben werden. Bei einer Tombola waren tolle Preise zu gewinnen, so als Hauptgewinn ein küchenfertig zerwirktes Reh oder ein Ster Brennholz als zweiter Preis und viele weitere Sachpreise. (azd)

Die Bayerischen Staatsforsten engagieren sich stark auch bei der Pflanzung von jungen Bäumen, vor allem auch im Hinblick auf den Klimawandel.

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