„Cherry“ hat immer noch magischen Klang
Das Regionalmarketing zeichnet die ZF Friedrichshafen AG in Auerbach als „Unternehmen des Monats Dezember“ aus.
Eine Tastatur für den eHealth-Bereich, die die neue Gesundheitskarte einlesen kann
Landkreis. Über die Hälfte der deutschen PC-Büroarbeitsplätze sind mit ihnen ausgestattet – Standardtastaturen der Marke Cherry. Auch wenn der Produktionsstandort in Auerbach inzwischen zur ZF Friedrichshafen AG gehört, werden diese Computertastaturen immer noch mit dem Symbol der drei roten Kirschen gefertigt.
Neben den Computereingabegeräten entwickelt und produziert das ZF-Geschäftsfeld Schaltsysteme, Sensorik und Steuerungen für die Automobilindustrie sowie auch Komponenten für Industrie- und Hausgeräteanwendungen. Das Regionalmarketing Oberpfalz zeichnete die ZF Friedrichshafen AG, Standort Auerbach, als Unternehmen des Monats Dezember aus. „Die Produktmarke Cherry trägt dazu bei, dass die Region Oberpfalz auch deutlich über ihre Grenzen hinaus als Standort für die Entwicklung und Produktion von hochqualitativen Computereingabegeräten bekannt ist“, begründet Christoph Aschenbrenner, Geschäftsführer des Regionalmarketing Oberpfalz, die Entscheidung.
Am Firmenstandort Auerbach sind derzeit 1300 Mitarbeiter beschäftigt. Die ZF Friedrichshafen AG ist damit auch einer der großen Arbeitgeber der Region. Weltweit gehören dem Konzern in 121 Produktionsgesellschaften in 27 Ländern knapp 70.000 Mitarbeiter an. Auf der Rangliste der Automobilzulieferer rangiert ZF unter den zehn größten Unternehmen weltweit.
Bei der Weiterentwicklung der Produktmarke Cherry setzt das Unternehmen stark auf klare Innovationen. So wurde zum Beispiel bei einer Cherry-Tastatur weltweit erstmals Solartechnologie eingesetzt. Durch die individuellen Ansprüche der Kunden entstanden zahlreiche Spezialtastaturen für Anwendungen im Gesundheitswesen oder Sicherheitsbereich, wie etwa Tastaturen mit Sensoren für einen biometrischen Fingerabdruck. Aber nicht nur die Funktion muss obersten Ansprüchen genügen – Cherry legt außerdem Wert auf ein ansprechendes Design. Dies wurde bereits mit Preisen wie dem IF Design Award und dem red-dot Design Award belohnt. Die Entwicklung neuer Produkte orientiert sich auch an aktuellen Anforderungen. Durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte im Oktober dieses Jahres müssen zum Beispiel die IT-Systeme niedergelassener Ärzte und Kliniken darauf ausgerichtet sein, diese Karte lesen zu können. „Um unsere Partner im Gesundheitswesen auf diese Herausforderung vorzubereiten, haben wir eine Reihe von eHealth-Produkten auf den Markt gebracht“, erklärt Katrin Fritsch, Pressesprecherin des Unternehmens.


