Achtung vor der Natur wecken
Die Klasse 3b der Grundschule Rieden holt sich bei den beliebten Waldjugendspielen Platz 1, die 3a freut sich über den dritten Platz.
Rieden. In den fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben des Grundschullehrplans werde in der Umwelterziehung der Grundstein für einen verantwortungsvollen Umgang der Schüler mit der Umwelt und der Natur gelegt. Dies hob Rektor Rudolf Scheuerer bei der Siegerehrung zu den Waldjugendspielen hervor.
Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich am Freitag Siegerklassen, Klassleiter, Waldpaten und Ehrengäste im Theatron am Pausenhof versammelt. Der Schulchor hatte die Feier zur Siegerehrung mit dem Lied „Guten Tag“ eröffnet und Rektor Scheuer betonte, „dass damit die Achtung und die Ehrfurcht vor allen Lebewesen, vor allen Tieren und Pflanzen angebahnt werden, die Kinder aber auch Verständnis für notwendige Eingriffe in die Natur sowie für nachhaltiges umweltgerechtes Handeln bekommen sollen.“ Dazu leisteten die Waldjugendspiele einen wertvollen Beitrag.
In ein umfangreiches Rahmenprogramm war die Siegerehrung verpackt: Die „Weilbachpolka“ spielte die Flötengruppe der Schule mit Lehrerin Dorothea Fuchs, „Heute geh’n wir in den Wald“ sang die Klasse 3a unter Leitung von Konrektorin Gabriele Krettner beim „Waldlied“, und die Klasse 3b unterhielt mit der szenischen Darstellung vom „klugen Eichhörnchen“.
Kurz hielten sich die Grußwortredner. Landrat Richard Reisinger dankte für die Teilnahme an den Waldjugendspielen, gratulierte den Siegerklassen und wünschte schöne Ferien. Bürgermeister Gotthard Färber erinnerte an seine Jugendzeit, „als wir im Wald tagtäglich Räuber und Schandi spielten“. Er gratulierte vorab den Siegern, „denn ihr steht heute im Mittelpunkt.“
Forstdirektor Richard Schecklmann versicherte, „dass wir bei so viel Engagement mit den Waldjugendspielen weitermachen werden“. Kurz blickte er auf die Waldjugendspiele zurück. 46 Schulklassen hätten sich daran beteiligt, lobte er. Die Kinder hätten gelernt, was man aus Holz alles machen könne, dass also der Wald wichtig sei, und „dass das Zusammenhelfen wichtig ist, wenn man etwas hinbringen will.“





