Amberg - Nachrichten 17.08.2012, 13:24 Uhr

Der ganz andere Blick auf das Idol Andy Warhol

Die Dokumentarische Komödie „Absolut Warhola“ begibt sich im Amberger Congress Centrum auf spannende Spurensuche in der slowakischen Provinz.

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Ein dickes Bussi für Andy Warhols Tante in der alten Heimat, der Slowakei Fotos: Amberger Congress Centrum

Ein dickes Bussi für Andy Warhols Tante in der alten Heimat, der Slowakei Fotos: Amberger Congress Centrum

Amberg. Im Rahmen der Kunstausstellung „Andy Warhol – The Art Of Pop“ begibt sich das Amberger Congress Centrum auf eine vielseitige und witzige Art am Donnerstag, 23. August, ab 19.30 Uhr, mit der Dokumentarischen Komödie „Absolut Warhola“ auf die Spuren des Künstlers – tief in der slowakischen Provinz. Zum Filmbesuch erhält jeder Besucher stilgetreu einen Original Absolut-Vodka-Drink.

Die große Familie von Andy Warhol stammt ja aus dem slowakisch-polnisch-ukrainischen Grenzgebiet. Ein ziemliches Unikum ist diese liebevolle Doku-Komödie, bei Verwandten und bei sehr originellen Dorfbewohnern.

Der polnische Regisseur Stanislaw Mucha zeigt in vielen Szenen auf interessante und amüsante Weise eine unbekannte Seite der New Yorker Pop-Ikone. Andys Tante Maria stellt mit einem Warhol-Porträt in der Hand lakonisch fest: „Er sieht aus wie ein Affe.“ Die Cousine erzählt, wie sie die bunt bemalten Pumps getragen hat, die Andrejku aus den USA schickte, und sie dann wegwarf. Niemand wusste so richtig, wer jener ferne Verwandte eigentlich war. Bilder, die er mit der Post sandte, landeten auf dem Speicher und wurden bei einem Hochwasser weggeworfen. An Andys Absolut-Vodka-Bild interessiert nur das Getränk. Bizarrer kann das wirkliche Leben kaum sein.

Ausgezeichnet wurde dieser etwas andere Film über Andy Warhol 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis und 2001 als „Bester Dokumentarfilm“ vom Verband der deutschen Filmkritik.

Der Eintrittspreis inklusive Absolut-Vodka-Drink beträgt sechs Euro. Karten sind an der Ausstellungskasse erhältlich, Reservierung wird unter (09621) 4900-0 entgegen genommen. Das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung auf www.acc-amberg.de.

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