Amberg - Nachrichten 13.07.2012, 14:48 Uhr

Die DJK hat Großes geschafft

Beim 22. Spielefest wurde der Anbau des Sportheims gesegnet. Möglich gemacht hat das Projekt vor allem auch der Zusammenhalt der DJK-ler.

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Begegnung braucht Bewegung war das Motto für den Festgottesdienst zur Eröffnung des DJK-Spielefests. Foto: alt

Begegnung braucht Bewegung war das Motto für den Festgottesdienst zur Eröffnung des DJK-Spielefests. Foto: alt

Ensdorf. Ein Festgottesdienst zu Ehren des Hl. Heinrichs, des Patrons der DJK, eröffnete das 22. Spielfest der DJK Ensdorf. „Begegnung braucht Bewegung“, dieses vom Vorbereitungsteam um Hans Ram und Margit Heindl gewählte Motto, stand im Mittelpunkt des von Pfarrer Hermann Sturm zelebrierten und von der Band „DJK-Spezial“ mit Gospelliedern musikalisch umrahmten Gottesdienstes.

Mit vielen einzelnen verschiedenfarbigen Fäden – ein Symbol für die unterschiedlichsten Gaben und Fähigkeiten jedes Einzelnen – wurde von den Gottesdienstbesuchern ein Netz geknüpft, das die Gemeinschaft und die vielen Sparten der DJK symbolisieren sollte. Der christliche Mensch soll aber auch vernetzt mit Christus sein, der die Gemeinschaft suchte und in unserer Mitte sein will.

Im Anschluss an den Festgottesdienst erhielt der Anbau im Beisein vieler interessierter DJK-Mitglieder den kirchlichen Segen durch Pfarrer Hermann Sturm. Mit dem Umbau und der energetischen Sanierung des Altbaus sowie dem neu errichteten Anbau verfügt die DJK Ensdorf über ein optisch sehenswertes und bedarfsgerechtes Sportheim. Mit vier großen Kabinen , einer separaten Schiedsrichterkabine, Massage- und Geräteraum sowie einem etwa 100 Quadratmeter großen Gymnastikraum genügt das Sportheim modernen Ansprüchen. Auch energetisch ist das DJK-Sportheim für die Zukunft gerüstet: Durch die neuen Fenster und die Außendämmung wird jede Menge Energie eingespart. Die Solaranlage auf dem Anbau liefert warmes Wasser und durch die Fotovoltaikanlage wird Strom erzeugt.

DJK-Vorsitzender Lothar Trager ließ die Geschichte des Ende der 1970er Jahre erbauten Sportheims Revue passieren. Bereits 1988 lag ein vom Gemeinderat genehmigter Plan für einen Anbau und eine Einliegerwohnung vor, der aber aus Kostengründen (270000 DM) fallen gelassen wurde. Im Jahr 2007 wurden die Planungen für einen Anbau ohne Wohnung wieder aufgegriffen, da die Fußballer unbedingt zwei zusätzliche Kabinen und die Tennisspieler ein WC und Umkleidemöglichkeiten brauchten. Ein Jahr später genehmigte das Landratsamt den Plan. Im Frühjahr 2009 segnete der Gemeinderat das Vorhaben ab und im Sommer desselben Jahres sicherte der BLSV dem Ensdorfer Sportverein Zuschüsse zu und erteilte den vorzeitigen Baubeginn.

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