Amberg - Nachrichten 13.07.2012, 18:23 Uhr

Einzigartige Natur und Kultur

Der Naturpark Hirschwald ist eine ökologische Perle, doch die an ihm beteiligten Gemeinden zeichnet noch viel mehr und Besonderes aus.

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Idyllische Orte wie hier an der Vils gibt es zuhauf im Naturpark Hirschwald. Foto: ajp

Idyllische Orte wie hier an der Vils gibt es zuhauf im Naturpark Hirschwald. Foto: ajp

Von Josef Popp

Vilstal. Ausgedehnte Wälder, heckenreiche Hügel, buchenbestandene Dolomitkuppen, wundervolle Wacholderheiden sowie viele seltene Pflanzen und Tiere: Bayerns zweitjüngster Naturpark, der Naturpark Hirschwald im Landkreis Amberg-Sulzbach, ist eine ökologischen Perle Deutschlands. Eine einzigartige Natur erleben – das ist in einer der wertvollsten Naturlandschaften Bayerns möglich. So stellt sich der Naturpark Hirschwald dar und ist dabei auf dem besten Weg, sich selbst neu zu sehen, vielleicht sich auch neu zu definieren.

Seltene Pflanzen und Tiere

Doch was steckt hinter diesem Naturpark? Zunächst und vor allem einmal viel Natur. Denn die Natur – weithin noch verhältnismäßig naturbelassen und von großagrarischen Projekten verschont – ist das Kapital des südlichen Landkreises. Immerhin liegt beim Begriff Naturpark die Betonung auf Natur(-Park). Es ist wohl eines der interessantesten Großprojekte in der Geschichte des Landkreises Amberg-Sulzbach. Es gilt, die Sensibilität für die einzigartige Natur herauszuformen und zugleich die Kreativität der Bürger zu entwickeln. Dies geht zunächst nur, wenn man die Stärken der Region kennt. Und da gehören nun einmal „Land und Leute“ dazu.

Der Naturpark Hirschwald im Herzen des Naturraums „Mittlere Frankenalb“ erstreckt sich von den Erzberghöhen in Amberg bis Schmidmühlen und vom Lauterachtal bis zum Tal der Vils im südlichen Landkreis Amberg-Sulzbach. Das Herzstück des Naturparks ist zugleich der Namensgeber: der Hirschwald. Das ehemalige Kurfürstliche Jagdgebiet vor den Toren der Stadt Amberg ist einer der traditionsreichsten Forste in Bayern. Er hat heute noch das Privileg, ein Rotwildgebiet zu sein.

Zwei Flüsse gehören zum Naturpark dazu: die Vils und die Lauterach. Das Lauterachtal entspricht dem Urbild eines oberpfälzer Jurabaches. Es ist eine echte ökologische Perle; nimmt man die drei geschichtsträchtigen Lauterachtalgemeinden Schmidmühlen, Hohenburg und Kastl dazu, könnte man auch von einer Perlenkette sprechen.

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