Förderverein stützt Krankenhaus
Der St. Anna Krankenhaus Förderverein zog in der Hauptversammlung zufrieden Bilanz. Er hat als starke Gemeinschaft wieder eine Menge bewegt.
Nach der Wahl bei der Jahreshauptversammlung stellen sich einige Mitglieder der Vorstandschaft des St. Anna Krankenhaus Fördervereins vor.
Landkreis. „2011 stand in Sulzbach-Rosenberg im Zeichen reger Vereinstätigkeit. Wir vom St. Anna Krankenhaus Förderverein werden unseren vorgegebenen Weg, den Erhalt des Krankenhauses, nicht verlassen“, so Fördervereinsvorsitzender Klaus Wagner. „Dieses Haus ist bei der Kreispolitik mittlerweile im Herzen verankert.“ Zusammen mit Stellvertreterin Aurelia Wiesnet und weiteren Vorstandsmitgliedern hatte Wagner zur Jahreshauptversammlung eingeladen.
Klaus Emmerich, seit April der Vorstand des Kommunalunternehmens Krankenhäuser des Landkreises, betonte, dass der Förderverein wertvolles Wirken zeige. „An meinem ersten Arbeitstag hier im Krankenhaus habe ich vor Jahren gleich meinen Beitritt erklärt. Von Anfang an war mir klar, dass der Förderverein zusammen mit dem Verwaltungsrat und dem Vorstand an einem Strang zieht.“ Durch diese Unterstützung könne die Patientenversorgung noch mehr intensiviert werden. Bei den Um- und Ausbaumaßnahmen im Krankenhaus brauche man den Förderverein mehr denn je.
Der stellvertretende Vorstand Jens Posluschny ergänzte: „Mit ins Bayerische Bauprogramm aufgenommen zu werden, war für uns eine große Erleichterung. Aufgrund der expliziten Vorplanung sind wir guter Dinge, ohne größere Störungen den Klinikalltag weiterhin meistern zu können.“
Patienten und dem Personal helfen
Wagner ergänzte, der Förderverein sei ein notwendiges Verbindungsglied zwischen Klinik und Bevölkerung. „Große, aber auch kleine Wünsche hat der Verein im Laufe des vergangenen Jahres in ideeller und materieller Hinsicht erfüllt. Dies sehen wir als äußerst wichtig an, um gleichermaßen Patienten wie auch Personal unterstützen und entlasten zu können.“ So verlief auch das vergangene Jahr sehr aktiv.
Es wurden die Anschaffungskosten für medizinische Gerätschaften komplett übernommen oder teilweise mitbezahlt. Auch die kulturellen Veranstaltungen fanden regen Zuspruch. Wagner: „Als oberstes Ziel sehen wir die Bestands-Mitsicherung des Krankenhauses, da durch ständig laufende Gesundheitsreformen vor allem kleinere Krankenhäuser weiterhin um ihre Existenz kämpfen müssen.“

