G.O.N.D.-Festival: Es wird wieder gerockt
In knapp einer Woche geht es rund im Unteren Vilstal. Es hätten auch 50.000 Rockfans werden können, aber bei 20.000 musste halt Schluss sein.
Rieden-Kreuth. Es sind nur noch wenige Tage – dann herrscht im sonst eher beschaulichen Unteren Vilstal wieder der Ausnahmezustand. 20.000 Festivalgäste werden in der kommenden Woche – von Donnerstag bis Sonntag – in Kreuth erwartet, wenn es heißt „Willkommen zur G.O.N.D. 2012“. Dabei hätten es einige Tausend mehr sein können. Bereits am 12. April hieß es von Seiten der Veranstalter Timo Hofmann und Steffen Kiederer mit einer Meldung auf der offiziellen Website: „Wir sind ausverkauft“. Und dies sieben Wochen früher, als im letzten Jahr. Somit ist die (G)rößte (O)nkelz (N)acht (D)eutschlands einmal wieder das größte Festival der Deutsch-Rock-Szene in Deutschland.
Auch wenn es möglicherweise bis zu 50.000 Leute hätten sein können, die ab Donnerstag das Vilstal rocken – die 20.000, die sich rechtzeitig eine der begehrten Karten sichern konnten, werden wieder eine Riesen-Party rund um das Gut Matheshof feiern, dies steht ja schon definitiv fest, zurückblickend auf die vergangenen Jahre.
Grund dazu bieten 33 Bands aus ganz Deutschland, die sich den derben Gitarrenriffs und bebenden Bässen des härteren Deutsch-Rocks verschrieben haben. Dabei bieten solche Formationen wie die „Glorreichen Halunken“, „Stainless Steel“ oder auch die „Heiligen Bruehder“ in erster Linie Coversongs der „Böhsen Onkelz“, darüber hinaus werden aber auch eigene Kompositionen durch das Vilstal schallen.
Und dies heuer auf zwei Bühnen. Neben der Hauptbühne, welche sich heuer in noch größeren Dimensionen als in den vergangenen Jahren neben der Ostbayernhalle befindet, gibt es in der „Festhalle Rieden“ an allen drei Tagen bereits ab 12 Uhr ein „Warm-Up“.
Drei Bands sorgen pro Tag jeweils für Stimmung, bevor es ab 15 Uhr dann auf der Hauptbühne richtig zur Sache geht. Und dort darf dann bis spät in die Nacht gemeinsam abgerockt und gefeiert werden. Nach dem Line-Up enden die Auftritte jeweils um 2 Uhr morgens. Das weitläufige Zeltplatzareal bietet dabei aber sicherlich noch einige Möglichkeiten, die restliche Nacht zum Tag zu machen.
So ist es auch in diesem Jahr wieder angerichtet: Das Wasser im Riedener Freibad ist warm, der Discounter in der Dorfmitte bestens für den Ansturm gerüstet, und auch die Veranstalter stehen in den Startlöchern. Timo Hofmann und Steffen Kiederer sind bereits vor Ort, um den Aufbau zu organisieren, so dass am Donnerstagmorgen alles steht. Und sich die Tore öffnen, für ein Festival, das auch in diesem Jahr, nicht nur in dieser Region, wieder für Furore sorgen wird.
Alle Infos rund ums Festival gibt es online unter www.gond.de





