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Amberg
Dienstag, 17. Oktober 2017 21° 3

Ausstellung

Kunst stärkt bei Bewältigung von Krebs

Für Erkrankte ist die Arbeit in Amberg mit Kunsttherapeutin Michaela Peter eine wichtige Stütze. Werke werden nun gezeigt.

Kunsttherapeutin Michaela Peter leitet das Offene Atelier für Menschen mit einer Krebserkrankung. Foto: Gräß/Klinikum

Amberg.Seit acht Jahren ermöglicht der Verein zur Förderung der Frauengesundheit Oberpfalz, kurz FFGO e. V., mit dem „Offenen Atelier für Menschen mit einer Krebserkrankung“ in Amberg ein kunsttherapeutisches Angebot zur ambulanten Begleitung von Betroffenen nach einer Krebserkrankung. Im „Offenen Atelier“ treffen sich Betroffene jede Woche und gestalten unter professioneller und achtsamer Begleitung zu Impulsen oder ganz frei kreative Werke. Angeleitet werden sie dabei von der Kunsttherapeutin Michaela Peter.

Der Austausch ist wichtig

Die verschiedensten Materialien werden für die Bilder verwendet. Foto: Lochner

Der Austausch über die Arbeiten, sowie die Reflexion des gestalterischen Prozesses und der individuellen Lebenssituation sind fester Bestandteil des Angebotes. „Viele Teilnehmer sehen diese persönlichen Gespräche untereinander als große Stütze und deshalb geben wir ihnen bei unseren Treffen auch genügend Raum“, so Michaela Peter. Ziel des „Offenen Ateliers“ ist es, die Betroffenen auf dem Weg der Krankheitsbewältigung zu unterstützen und zu stärken sowie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dazu bietet die Kunsttherapie viele verschiedene Methoden und Techniken.

Ausstellung

  • Dauer

    Einige Werke der Teilnehmer im „Offenen Atelier für Menschen mit einer Krebserkrankung“ werden ab 22. Juni (bis 8. September) im Klinikum St. Marien Amberg gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung sind ab 18 Uhr alle Interessierten willkommen.

  • Intention

    Die Ausstellung „immer – hier – jetzt“ gibt einen Einblick in die Vielfalt des Ausdrucks der unterschiedlichen Teilnehmer und möchte einen Eindruck von der Arbeitsweise von Kunsttherapeutin Michaela Peter vermitteln.

Nicht nur Bilder entstehen

Die Bilder werden im „Offenen Atelier“ meist in Acrylfarben gemalt, aber auch Aquarell, Pastell- und Ölkreiden, Tusche, Gouachen, Zeichenstifte und viele andere Materialien kommen zum Einsatz. „Daneben entstehen auch immer wieder Skulpturen oder Objekte in Mischtechnik“, erklärt die Kunsttherapeutin. „Denn ein breites Material- und Methodenangebot ist Teil des Konzeptes.“ Einige Werke werden nun unter dem Titel „immer – hier – jetzt“ im Klinikum St. Marien Amberg präsentiert.

Michaela Peter ist auch eine der ehrenamtlichen Organisatorinnen des Internationalen Künstlersymposiums, bei dem sich Künstler erst kürzlich mit der Vergänglichkeit beschäftigt haben.

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