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Amberg
Donnerstag, 21. September 2017 18° 2

Glaube

Wallfahrt nach Lourdes war ein Erlebnis

Auch Soldaten aus den Standorten Kümmersbruck und Amberg beteiligten sich an der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt.

Abschied der Teilnehmer von der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt aus Amberg und Kümmersbruck am Bahnhof in Lourdes. Diakon Richard Sellmeyer (rechts) begleitete die Pilger aus den beiden Standorten. Foto: gdl

Kümmersbruck.Lourdes/Kümmersbruck/Amberg. Mehr als 12 600 Soldaten und Angehörige aus 43 Nationen reisten zum südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes. Die 750 deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren mit zwei Sonderzügen aus Hamburg. Seit 1958 kommen jährlich Soldatinnen und Soldaten aus aller Welt nach Lourdes, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen. Soldaten, Reservisten, Beamte, Bundeswehr- und Familienangehörige erleben dabei Kameradschaft und eine lebendige katholische Kirche.

Unter dem Motto „ Dona nobis pacem – Gib uns deinen Frieden“ stand diese 59. Internationale Soldatenwallfahrt. Jedes Jahr ist auch eine Gruppe aus dem Seelsorgebezirk Amberg dabei und teils in verschiedenen Funktionen eingesetzt. Betreut wurden diese Wallfahrer von Militärpfarrer Alexander Prosche und Diakon Richard Sellmeyer. Aus dem ostbayerischen Raum stiegen sie aus den Standorten Amberg, Kümmersbruck, Weiden, Pfreimd, Oberviechtach, Cham, Regen und Bogen bei Nürnberg in den Sonderzug 2. Höhepunkte für die Teilnehmer aus der Leopold- und Schweppermann-Kaserne waren Gottesdienste an der Grotte und im deutschen Zeltlager mit dem Katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck, der einem Soldaten aus Weiden das Sakrament der Firmung spendete. Zum Wallfahrtsprogramm gehörten Kreuzweg, Fußwallfahrt nach Bartrés und auf den Berg „Pic du Jer“ sowie internationale Feiern. Nach dem Abschlussgottesdienst und einem beeindruckenden Konzert des Heeresmusikkorps aus Kassel fuhren alle mit bleibenden Eindrücken nach Hause.

Die Kümmersbrucker Stabsfeldwebel Josef Riedler, Oberfeldwebel Julia Haupt, Stabsunteroffizier Jens Schmiedel und der Hauptgefreite Edgard Heinemann waren beim Internationalen Ordnungsdienstes (IOD) eingesetzt. Ihr Auftrag ist es, die französischen Sicherheitskräfte bei den offiziellen Gottesdiensten und Veranstaltungen zu unterstützen. Alle waren sich einig, dass eine Pilgerfahrt wie die vergangene nicht nur den Glauben stärkt, sondern auch die Gemeinschaft. (gdl)

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