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Region Cham
Donnerstag, 18. Januar 2018 9

Bilanz

160 000 Euro für Chams Gewässer

„Der Zweckverband hat einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fließgewässer geleistet“, sagt Vorsitzender Multerer.

Verbandsvorsitzender Michael Multerer, die stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Schwarzfischer und Paul Roßberger, Landrats-Vize Markus Müller sowie Mitarbeiter und Geschäftsführer Konrad Nagl Foto: Zweckverband

Michelsneukirchen.Der „Zweckverband zur Unterhaltung Gewässer III. Ordnung“, dem zwischenzeitlich alle 39 Städte, Märkte und Gemeinden angehören, hat auch im zurückliegenden Jahr einen großen Beitrag für die Pflege der Gewässer im Landkreis geleistet. Beim Jahresabschluss 2017, der erstmals in Michelsneukirchen, im südwestlichen Teil des Verbandsgebietes stattfand, blickte Verbandsvorsitzender Michael Multerer aus Arnschwang auf die Projekte zurück und dankte allen Beteiligten.

Der Vorsitzende begrüßte seine beiden Vertreter, die Mitglieder des Verbandsausschusses, Vizelandrat Markus Müller sowie das gesamte Personal des Zweckverbandes. Auch der Ehrenvorsitzende Michael Dankerl, die zuständigen Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes und Pensionist Albert Ertl waren mit dabei.

Die Freude war groß

Wie Multerer berichtete, sind das laufende Bauprogramm 2017/18 (203 000 Euro) und das sogenannte WRRL-Programm (125 000 Euro) planmäßig etwa zu 50 Prozent abgewickelt. Damit sind im laufenden Jahr insgesamt etwa 160 000 Euro für die Gewässerpflege im Verbandsgebiet ausgegeben worden. „Es konnte wieder eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen in den Mitgliedsgemeinden durchgeführt werden. Damit hat der Zweckverband einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Fließgewässer geleistet“, freute sich Michael Multerer.

Der Zweckverband war 2017 auch mit der Renaturierung des Pitzlinger Baches beauftragt. Die beiden Arbeiter waren fast dreieinhalb Monate ausschließlich mit dieser Ausgleichsmaßnahme beschäftigt. In dem sehr sensiblen Bereich der Regentalaue wurden zwei weitere Abschnitte des Baches mit einer Länge von rund 1,5 Kilometern wieder in einen weitgehend naturnahen, mäandrierenden Bachlauf umgebaut. Die Kosten in Höhe von 120 000 Euro, die hierfür angefallen sind, hat die Stadt Cham übernommen. Im Zuge der Maßnahme wurde ein zusätzlicher Retentionsraum von etwa 8000 Quadratmetern geschaffen.

Runding und Lohberg

Erfreulich war laut Multerer, dass 2017 mit der Aufnahme von Runding und Lohberg jetzt alle Landkreisgemeinden dem Verband angehören. Für die beiden Orte werden Gewässerentwicklungspläne erstellt. Bereits 2018 sollen erste Vorhaben umgesetzt werden. Mit einem umfassenden Dank an die Mitarbeiter, seine Vertreter Thomas Schwarzfischer und Paul Roßberger, Lam, das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt sowie an Konrad Nagl für seine Arbeit als Geschäftsführer schloss der Vorsitzende.

Besonders lobende Worte fand Multerer für die Mitarbeiter Alois Feiner und Bernhard Eiber sowie Reinhard Pompl, die mit viel Fingerspitzengefühl und dem richtigen Ton im Umgang mit betroffenen Bürgern erheblich zum positiven Ergebnis des Zweckverbandes beigetragen hätten.

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