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Mittwoch, 22. November 2017 7

Kultur

2018 kommt „Robin Hood“ auf die Bühne

Burghofspiele: Falkensteins Theater-Ensemble bringt im kommenden Sommer eine Ballade zur Aufführung.

Im Burginnenhof wird 2018 „Robin Hood“ zu sehen sein. Foto: rto

Falkenstein.Rückblick und Ausblick auf die Burghofspiele, Informationen über die Veranstaltung mit Kabarettist Martin Frank, Kinderburgführungen 2018, die Anschaffung einer Ladestation für E-Bikes sowie diverse touristische Informationen, all diese Themen standen im Mittelpunkt der 10. Sitzung des Fremdenverkehrs- und Kulturausschusses im Rathaus. Bürgermeisterin Fries hieß dazu die Sprecher der Burghofspieler, Holger Radetzky und Uwe Kölbl, willkommen.

Nach einstimmiger Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Sitzung am 9. Februar berichtete Anja Radetzky, Mitarbeiterin im örtlichen Tourismusbüro, über die diesjährige Burghofspielsaison. Ihren Ausführungen zufolge waren die neun Vorstellungen mit insgesamt 2178 Besuchern zu 98 Prozent ausverkauft – und damit alles in allem zufriedenstellend. Die Festspielpauschale wurde 24 Mal gebucht, 20 Eintritte erfolgten mit der Gästekarte FalkensteinPlus. Laut Radetzky kamen die Besucher aus allen Teilen Bayerns. Gelohnt hätten sich jedenfalls die diverse Aktionen, etliche Gruppen waren beispielsweise aus dem Raum Deggendorf oder Schwandorf gekommen. Die Werbungskosten bezifferte Anja Radetzky mit 5250, die Gestaltungskosten mit 650 Euro.

Premiere ist am 23. Juni 2018

Auch für 2018 steht das Spielensemble mit den beiden Regisseurinnen Bettina Schönenberg und Anika Pinter sowie Bühnenausstatterin Julia Kopa bereits wieder in den Startlöchern. Auf die Bühne kommt die Ballade „Robin Hood“ in der Fassung von Manfred Hinrichs-Bettinger. Vorgesehen sind neun Aufführungen, die Premiere findet am 23. Juni 2018 statt, der Vorverkauf beginnt am 1. Dezember.

Ausdrücklich lobend sprach sich Holger Radetzky über die angenehme Zusammenarbeit mit den Regisseurinnen aus und, dass man erfreulicherweise bereits jetzt den „Probendispo“ in Händen habe. Als „nervig“ bezeichnete er es, dass man in zurückliegender Spielsaison wegen einer Hochzeit kurzfristig das Bühnenbild habe ab- und wegen einer Aufführung tags darauf wieder aufbauen müssen. Zudem monierte er die etwas mangelnde Sauberkeit wie leere Gläser und Zigarettenkippen auf der Bühne nach Veranstaltungen in der Burggastronomie. Ihm zufolge nach hat sich der „Verursacher“ und nicht die Spielschar um derlei Wegräumarbeiten zu kümmern.

Spielkoordinator Peter Hintermeier wandte ein, dies sei einmal passiert und werde einmalig bleiben. Bürgermeisterin Heike Fries fügte hinzu, dass zwischenzeitlich bereits ein Gespräch mit den Burgwirtseheleuten geführt und ihnen die Aufführungstermine bekanntgegeben worden seien, somit also geplant werden könne. Bezüglich des Bühnenbilds, so Fries, müsse eine klare Regelung getroffen werden.

Um zu verhindern, dass während der Aufführungen plötzlich Besucher auf der Bühne stehen, weil sie vom Schlosspark her den Notausgang benutzen, schlug Holger Radetzky vor, an der dortigen Gittertür außen einen Türknopf und, um ein Öffnen der Türklinke von außen zu unterbinden, an der Innenseite eine Plexiglasscheibe anzubringen.

Wie Anja Radetzky weiter informierte, komme am 11. November mit Martin Frank ein junger Kabarettist, der bereits etliche Auszeichnungen eingeheimst habe, in die Schulturnhalle. Leider sei die Nachfrage nach Tickets derzeit noch „sehr mau“. Die Garantie-Gage betrage 1800 Euro, ferner gehen 70 Prozent der Eintrittsgelder an den Künstler und 30 Prozent an den Veranstalter. Die Abendkasse werde vom Tourismusbüro übernommen.

Folterkammer attraktiver gestalten

Die Falkensteiner Tourismusbüroleiterin Frauke Holzer berichtete sodann von vier Burgführungen an Sonntagen sowie drei weiteren für Kinder mit Manuela Schambeck im Rahmen des Programms „Veranstaltungen und Führungen zu Natur und Kultur“. Diese seien ebenso wie die Burgführungen für Erwachsene, von Familien mit Kindern und vor allem im Juli/August auch von Urlaubsgästen sehr gut angenommen worden. Da Manuela Schambeck im nächsten Jahr beruflich bedingt ausfalle, sei man dringend auf der Suche nach einer geeigneten Person für die Führungen. Bürgermeisterin Fries wird diesbezüglich eine Anfrage beim örtlichen Kinderhaus starten. Frauke Holzer regte in diesem Zusammenhang noch an, die Folterkammer im Aufgang zum Burgfried etwas attraktiver zu gestalten.

Vier zuverlässige Wanderführer

Nachdem der langjährige Wanderführer aus gesundheitlichen Gründen ausfiel, habe man, so Frauke Holzer, gottlob auch für dieses Jahr mit Harry Grohmann, Edeltraud Bräu, Edeltraud Adlhoch und Heinz Weigert vier zuverlässige Wanderführer gefunden. Die angebotenen Touren seien bei den Naturfreunden wieder auf eine hervorragende Resonanz gestoßen, wie die durchschnittlich 25 Teilnehmer deutlich belegen. Auch die Beteiligung an allen übrigen Aktionen des Programms „Veranstaltungen und Führungen zu Natur und Kultur“ hätten nichts zu wünschen übrig gelassen.

Unter „Verschiedenes“ regte Marktgemeinderatsmitglied Rosi Auer die Ausweisung eines Behindertenparkplatzes für Burgbesucher an. (rto)

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