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Region Cham
Donnerstag, 14. Dezember 2017 10

Feiern

Als Sinzendorf „am Durchdrahn“ war

Die Feuerwehr erinnert an ihr Gründungsfest und dankt allen Helfern. Landrat und Bürgermeister waren auch ganz begeistert.

  • Sie haben ihre Sache gut gemacht: die Honoratioren um Schirmherrn Prof. Dr. Oliver Brückl.Fotos: wbf
  • Spenden: 250 Euro ans Kinderhaus und „Bürger helfen Bürger“.
  • Stolz: Festleiter Alexander Schneider und Frau Astrid

Sinzendorf.Seit August hat der Wahnsinn einen Namen: FFW Sinzendorf. Vier Tage lang feierte die Wehr da ihren 125. Geburtstag. Vier Tage lang bebte das Festzelt, vier Tage lang waren alle „am Durchdrahn“, vier Tage lang befand sich Sinzendorf im Ausnahmezustand. Um zu beschreiben, was das Team um Festleiter Alexander Schneider da auf die Beine gestellt hatte, gibt es nur ein Wort: „gigantisch“.

Das findet auch Bürgermeister Markus Ackermann. Er durfte als Ehrenschirmherr das Fest begleiten und ist „megastolz auf das, was da abging“. „Es war einfach ein grandioses Fest“, stellte Ackermann am Samstagabend beim Festabschluss anerkennend fest.

Dieser Meinung sind auch Landrat Franz Löffler und Josef Brückl. Sie vervollständigten das „Triumvirat“ der Ehrenschirmherrn und sorgten zusammen mit Schirmherrn Oliver Brückl für ein feiertaugliches Wetter. Sie alle hätten beim Fest eine „schöne Zeit“ erlebt und den Zusammenhalt, der unter den Sinzendorfern herrscht, deutlich gespürt, betonten die Honoratioren. Weil diese Zeit jedem, der dabei war, ohnehin in guter Erinnerung bleiben wird, hatte sich der Festausschuss gegen Erinnerungsgeschenke für die anwesenden Vereine entschieden. Stattdessen spendete die FFW Sinzendorf beim Festabschluss jeweils 250 Euro an das Kinderhaus Löwenzahn Zillendorf und die Aktion „Bürger helfen Bürgern“. Bevor die Sinzendorfer am Samstagabend ihr Fest noch einmal Revue passieren ließen, waren sie in der Geiganter Pfarrkirche zu einem Dankgottesdienst zusammengekommen. Danach marschierten sie – angeführt von der Blaskapelle der FFW Döfering –zur Geiganter Turnhalle, um in geselliger Runde mit allen Mitgliedern, Helfern und Honoratioren das Fest gebührend abzuschließen.

„An dieses Fest werden wir uns gerne zurückerinnern“, sagte Festleiter Alexander Schneider. Die Arbeit sei auf viele Schultern verteilt gewesen und alle hätten sehr gut zusammengearbeitet. Ein jeder habe mitangepackt. Die einzelnen Arbeitsteams hätten beste Arbeit geleistet.

„Ihr alle habt zum Gelingen beigetragen“, sagte Schneider an die Helfer gewandt. Und die kamen nicht nur aus den eigenen Reihen: Auch Nachbarvereine wie die FFW Prosdorf, die FFW Rannersdorf oder der SV Geigant haben mitgeholfen und so den Jubelverein entlastet.

Einen besonderen Dank richtete Schneider an das Festschrift-Team um Josef Brückl, das eine „hervorragende Chronik“ zusammengestellt habe. Noch einmal ließ Schneider dann das Fest Revue passieren. Er sprach von einem „super Auftakt“, einem „sensationellem Festzug“ und von einer „hervorragenden Stimmung“ beim Festausklang. Zu letzterer hätten vor allem der Patenverein aus Geigant und die Ehrenpatenvereine aus Döfering und Katzbach einen großen Teil beigetragen. Dafür bedankte sich Schneider mit Erinnerungsgeschenken.

Ebenso dankte er dem Schirmherrn und den Ehrenschirmherrn sowie Festmutter und Festbraut samt Festgefolge. Sie alle hätten die FFW Sinzendorf bestens repräsentiert. „Es waren vier tolle Festtage“, resümierten Festmutter Petra Ruhland und Festbraut Maria Pongratz. (wbf)

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