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Region Cham
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Anerkennung

Blutspende: So viele Geehrte

Neun auf einen Streich: BRK und Bürgermeister Sepp Kammermeier äußern sich voll des Lobes über die indirekten Lebensretter.

Dankes- und Lobesworte von Bürgermeister Sepp Kammermeier (l.), BRK-Bereichsvorsitzender Dr. Christina von Reinhardstoettner (2.v.r.) und BRK-Bereichsleiter Hans Korherr (r.) gingen an die treuen Blutspender. Foto: kbi

Eschlkam.Im Eschlkamer-Rathaus fand diese Woche eine „Rekord-Blutspender-Ehrung“ statt. Denn das gab’s in der Gemeinde noch nie, dass gleich neun treue Blutspender geehrt werden konnten. Aber leider sind zwei Blutspender nicht gekommen.

Bürgermeister Sepp Kammermeier war voll des Lobes über die vielen Blutspender. Den Blutspendern, die regelmäßig und unentgeltlich ihr Blut für ihre Mitmenschen spenden, kann man nicht genug danken, sie sind Lebensretter. Vieles könne man herstellen, aber den Lebenssaft nicht. Durch die vielen schweren Verkehrsunfälle, immer häufigere Katastrophen werden noch mehr Blutkonserven von den Rettungsdiensten und Krankenhäusern benötigt. Wenn er höre 50, 75, oder gar 125 mal Blutspenden – da komme mit der Zeit schon ein kleiner See zusammen, lobte Kammermeier.

Darüber hinaus sei er froh und dankbar, dass durch den Neubau des Rettungszentrums in der Eschlkamer Straße das Rettungszentrum näher an der Gemeindegrenze liegt und die Sanitäter damit noch früher am Einsatzort sein können. BRK-Bereichsvorsitzende Dr. Christina von Reinhardstoettner betonte, dass sie sehr dankbar sei, dass man im Bereich Furth im Wald-Neukirchen b. Hl. Blut in der glücklichen Lage sei, auf viele treue Blutspender vertrauen zu können. Aber Blutspender gebe es nie genug – je mehr, umso besser. Vor allem hoffe man auf neue Erstspender, denn auch Blutkonserven gebe es nie genug, so Dr. von Reinhardstoettner.

Zusammen mit BRK-Bereichsleiter Fritz Korherr nahm Dr. Reinhardstoettner anschließend die Ehrung der Blutspender vor. Geehrt wurde für 50mal Blutspenden mit einer Urkunde von BRK-Präsident Theo Zellner, einem Notfall-Packerl und der goldenen Verdienstnadel Franz Brandl, Ritzenried; Alois Ilg, Neuaign; Sonja Schwarz, Stachesried; Josef Bachmeier, Großaign. Für 75-maliges Blutspenden wurden Franz Hastreiter, Großaign und Franz Münch, Leming geehrt.

Dazu kamen die beiden „Blutspende-Könige“: für 125-maliges Blutspenden, Franz Lauerer, Großaign und Franz Preisinger, Seugenhof. Für beide gab es neben der goldenen Verdienstnadel und der Urkunde noch ein Warndreieck und eine Flasche Wein. Bereichsleiter Hans Korherr reichte im Anschluss die Ehrung an die beiden verhinderten Blutspender Herbert Schamberger, Gaishof, für 50-malige Blutspende und Xaver Späth, Kleinaign, für 75-malige Blutspende nach.

Christina von Reinhardstoettner bedankte sich bei den vielen Lebensrettern ausdrücklich noch einmal. Da gehöre schon etwas dazu, lobte die Medizinerin. Bereichsleiter Fritz Korherr informierte abschließend, dass ab dem kommenden Jahr die Blutspendentermine dann im Rettungszentrum stattfinden werden. (kbi)

Möglich nur dank Blutspendern: Blutkonserven können Leben retten.

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