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Region Cham
Montag, 11. Dezember 2017 5

Kommunalpolitik

Chamer Stadthalle ist manchem zu teuer

Bei der Stadtratsbilanz der Janahofer Liste rührten sich solche Stimmen. Das Internet ist in dem Stadtteil zu langsam.

Stadtrat Christian Bauer (links) führt das Team der Janahofer Liste an, das bei der Jahreshauptversammlung in allen Führungsämtern bestätigt wurde. Foto: cai

Cham.Zur Jahreshauptversammlung der „Janahofer Liste“ fanden sich auch in diesem Jahr zahlreiche Mitglieder im Schützenheim in der Alten Gutmaninger Straße ein. Auf der Tagesordnung standen im Wesentlichen drei Punkte: Der Rückblick auf 2017, ein Ausblick auf das kommende Jahr sowie die Wahlen der Führungspositionen

Zu Beginn hielt Stadtrat und Vorsitzender Christian Bauer einen ausführlichen Rückblick auf Ereignisse aus diesem Jahr. Themen die sowohl die Bürger im Stadtteil Janahof, als auch die übrigen Chamer bewegen, wurden heuer forciert. Von der Bebauung des „Katzbacher Eng“, bis hin zum Richtfest der Stadthalle: An Arbeit mangelte es in der Stadtverwaltung in 2017 nicht.

Bauer berichtete zudem von größeren Projekten, die in den nächsten Monat verstärkt in den Mittelpunkt rücken werden. In diesem Zusammenhang nannte er insbesondere die Sanierung des Seniorenheims St. Michael. Das sanierungsbedürftige Gebäude wurde bereits begutachtet, eine Entscheidung hinsichtlich eines etwaigen Umbaubeginns steht seitens der Stadt jedoch noch aus.

Erwähnenswert ist auch der Zusammenschluss mehrerer Stadträte zur „Arbeitsgemeinschaft Chamland“. Die Bereiche ehemaliger Gemeinden werden vertreten, allgemein sieht sich die Fraktionsgemeinschaft aber für das Wohl der Bürger des gesamten Stadtgebiets verantwortlich. Die Janahofer Liste ist ein Bestandteil dieser Arbeitsgemeinschaft.

Die Stadträte versuchen nach den Worten von Christian Bauer ständig, die Anliegen der Chamerinnen und Chamer im Rathaus umzusetzen. Ausbaugenehmigungen, Lärmschutzmaßnahmen oder Reparaturarbeiten an Straßen sind einige Beispiele der Diskussionsgegenstände diesen Jahres. Konnten einige Ergebnisse erzielt werden, steht für 2018 aber auch noch viel Arbeit bevor., erklärte Bauer.

Hinzu kommen aktuelle Wünsche und Verbesserungsvorschläge, welche von den Janahofern bei der Jahreshauptversammlung geäußert wurden. Konkret sei die Fugenausbesserung mit Teer in einigen Straßen dringend notwendig. Risse im Asphalt würden auch das Stadtbild teilweise verschlechtern.

Die Kosten für die neue Stadthalle seien zu hoch, so ein Diskussionsredner. Kritisiert wurde auch die zu langsame Anbindung der Telekom an Internet und Festnetz. Hier fühlten sich mehrere Janahofer auch von der Stadt im Stich gelassen.

Nach den Rück- und Ausblicken folgten die Neuwahlen, welche bei der Janahofer Liste alle drei Jahre abgehalten werden. Hierbei wurden sämtliche Mitglieder in ihrem Amt bestätigt und die Vorstandschaft entlastet.

1. Vorsitzender: Christian Bauer, 2. Vorsitzender: Andreas Alt, Kassier: Günther Weber, Schriftführer: Claus Frank, Beisitzer: Rainer Gruber, Wolfgang Kreisel und Michael Söllner, Kassenprüfer: Max Meyer

(cai)

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