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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 7

Ferienwoche

Den „Waldschrazln“ auf der Spur

Die DJK sorgte für viel Spaß für die größeren und die kleineren Kinder. Der Besuch im Techmania Science Center in Pilsen war ein Höhepunkt.
Von Anneliese Fuchs

  • Eine Hexe, besser gesagt ein Waldschrazl las den Mädchen und Buben Märchen vor. Fotos: Fuchs
  • Die Teilnehmer stellten sich zu einem Gruppenfoto auf.
  • Dicke Stecken mussten geworfen werden.

BEUCHERLING.Nach dem Feiertag an Mariä Himmelfahrt stand in der Beucherlinger Ferienwoche am Mittwoch eine Fahrt zum Techmania Science Center nach Pilsen (Tschechien) an. Das Techmania ist ein modernes Zentrum mit 3- D- Kino, in dem man die Welt entdecken, experimentieren und sich mit der Wissenschaft und Technik bekannt machen kann.

Hier können Kinder schon ab drei Jahren, aber auch Erwachsene von Astronomie, Biologie bis zur Physik alles entdecken. Dank der 3D-Technik zählt das Pilsener Planetarium zu den besten Einrichtungen Europas. Die 25 Teilnehmer im Ferienprogramm konnten sich davon überzeugen.

Ein Ausflug in die Wissenschaft

Sie konnten sich mit eigenen Augen und auf eigene Faust mit Wissenschaft und Technik vertraut machen und alle Sinne einsetzen. Die Exponate sollten berührt werden, hieß es, und im Gebäude des Planetariums befindet sich die interaktive Ausstellung Universum auf 10 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Es war ein Ausflug zur Wissenschaft und Unterhaltung für den ganzen Tag.

Tags darauf, am Donnerstag, war man den Waldschrazln auf der Spur mit Spiel, Spaß und Spannung rund um den Wald. Es drehte sich alles um den Wald, und Überraschungen gab es obendrein. Nach der Erläuterung durch Manfred Senft und einem gemeinsamen Foto machten sich die 42 Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen, auf den Weg in den Wald, gekennzeichnet mit roten Pfeilen am Waldboden. Von Gespenstern erzählten sich die Kinder untereinander oder andere Gruselgeschichten.

An der ersten Station waren alle fleißig beim Errichten eines Holzstoßes, indem sie Holzstücke anschlichten mussten. Nicht ganz einfach war das Baumstammwerfen, besser gesagt einen dicken Stecken zu werfen. „Gut habt ihr es gemacht“, lautete die Resonanz und das Lob von Julia auf dieser Station.

„Baumstämme“ gemeinsam mit einem Seil ziehen, schafften sie leicht. Vorbei ging’s am „Jägerhaus“ ohne Jäger, wie sie feststellten, dabei war es mehr eine Wildfütterung, Danach hieß es Tannenzapfen schätzen in einem Eimerchen sowie je fünf Tannenzapfen in einem gewissen Abstand in einen Korb zu werfen. An anderer Stelle wurden den Buben und Mädchen Gegenstände in einer Schachtel gezeigt, die sie sich merken mussten. Im Wald hörten sie wieder Geräusche zwischendurch, waren es Waldschrazln oder der Wolf oder doch die größeren Kinder?

Ein Waldschrazl las vor

Dann blieben sie bei einem großen Baum stehen, einer Buche, die rundherum 2,40 Meter misst. Verschiedene Bäume mussten sie hier erkennen. Und dann kam endlich die letzte Station, an der es Getränke gab, wie Hexenlimo, Hexenwasser, Waldschrazl-Limo usw.. Doch vorher las eine Hexe, besser gesagt ein Waldschrazl, Märchen vor dem „Hexenhaus“ vor. Mit Singen von Märchenliedern konnten die Kinder zudem noch punkten. Anschließend ging es zurück zum DJK-Sportheim, wo Kaffee, Kuchen, Getränke und Wurstsemmeln auf die hungrigen Teilnehmer warteten.

Irmgard Humbs überreichte an alle Kinder schöne Medaillen, natürlich aus Holz.

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