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Donnerstag, 23. November 2017 3

Freizeit

Der Vampir „Vladi“ treibt sein Unwesen

Am 27. Oktober startet die Gruselkomödie „Der Vampir von Zwicklbach“ der Laienschauspieler aus Stamsried.
Von Jakob Moro

Die Proben für das Stück „Der Vampir von Zwicklbach“ laufen auf Hochtouren. Fotos: Moro

Stamsried.Bis zur Premiere am Freitag, 27. Oktober, um 20 Uhr müssen die Texte sitzen! Unter der bewährten Regie von Ludwig Schwarzfischer wird seit Wochen geprobt. Wie immer haben die Laienschauspieler ein Stück in bayerischer Mundart ausgewählt, und wie immer steckt die Geschichte voller Wortwitz und Spannung. Die Rollen wurden altersgerecht und passend besetzt.

Schaurige Theatergeschichten des Erfolgsautor Ralph Wallner mögen offensichtlich die Stamsrieder Laienschauspieler der Heimat- und Kulturbühne besonders, neben Komödien. Autor Ralph Wallner, ist gebürtiger Münchner, gehört zu den meistgespielten Theaterautoren im süddeutschen Raum. Er ist Vollblutkünstler, Autor, Schauspieler und Sänger.

Unter der Regie von Ludwig Schwarzfischer (l.) wird seit Jahren Theater in Stamsried gespielt. Fotos: Moro

Nach dem erfolgreichen Stück „Gespenstermacher“ geht heuer der Schwank „Der Vampir von Zwicklbach“ über die Bühne. In den ehrwürdigen Gemäuern des Gutshofes von Zwicklbach geht gar Seltsames vor. Im Dorf gibt es schon langem Gerüchte, dass im alten Weinkeller ein Vampir hausen soll, weshalb die junge Martl und die Betti durch Neugier in das Anwesen einbrechen. Außerdem möchte die Besitzerin des Guthofes, Baronin Theresia von Zwicklbach, verkaufen.

Da kommt ihr die neureiche Kreszentiana von der Mühl und ihr Gatte Hannes Petrus gerade recht. Diese glauben den schaurigen Geschichten eines Vampirs ganz und gar nicht. Sie wollen dem Spuck ein Ende bereiten, wenn es sein muss mit Hilfe von zwei verrückten Vampirjägern. Sie wissen nicht wie gefährlich der Biss eines glücklosen Vampirs sein kann.

Der schüchterne Martl (Tobias Janker) will seiner frechen Betti (Laura Aschenbrenner) beweisen, dass er Mut hat. Um sie zu erschrecken, lockt er sie deshalb in den Weinkeller des verlassenen Gutshofes zu Zwicklbach. In den schaurigen Gemäuern soll nämlich dem Hörensagen nach ein Dracula hausen.

Termine und Kartenvorkauf

  • Termine

    Premiere am Freitag, 27. Oktober, um 20 Uhr, Samstag, 28. Oktober, um 20 Uhr, Nachmittagsvorstellung: Sonntag, 29. Oktober, um 17 Uhr, Dienstag (Feiertag) 31. Oktober, um 20 Uhr, Freitag, 3. November, um 20 Uhr, Samstag, 4. November, um 20 Uhr in der Turnhalle der Wolfgang-Spießl-Schule.

  • Einlass

    Jeweils eine Stunde vor Beginn, keine Platzreservierungen.

  • Gruppenanmeldungen

    Bei Matthias Niklas, Tel. 0151/25 34 11 27 oder m.h.niklas@web.de

  • Kartenvorverkauf

    In der Bäckerei Schwarzfischer am Marktplatz und beim SPAR-Markt Schoierer in der Rötzerstraße.

  • Preise

    Erwachsene: acht Euro (VVK: sieben Euro), Kinder von sechs bis 14 Jahren: drei Euro, Kleinkinder: frei

Während Martl seinen kleinen Spuk vorbereitet taucht jedoch der echte Vampir Vladi (Oliver Weiß) auf und beißt Martl bewusstlos. Durch den dramatischen Biss schlüpft Vladi für eine Stunde in den Körper des jungen Martl. In Gestalt des Burschen treibt der bayrische Vampir groben Unfug, bis das Opfer wieder unversehrt aufwachen wird, sich aber an nichts erinnern kann.

Die Baronin Theresia (Gabi Bauer) ist die Erbin des Gutshofes. In Geldnot geraten, will sie das leerstehende Anwesen an die neureiche Kreszentiana von der Mühl (Claudia Multerer) und deren Mann Hannes-Petrus (Torsten Hartmann) verkaufen. Bei der Besichtigung betritt sie den verlassenen Gutshof selbst zum ersten Mal und begegnet prompt dem Vampir. Beide empfinden sofort Sympathie füreinander, schließlich hatte der Untote Vladi selbst vor vielen Jahren eine Liaison mit der Urgroßmutter von Theresia.

Aber auch Martl empfindet Mitgefühl mit Vladi, der, sollte der Gutshof verkauft werden, heimatlos würde. Er will dem armen Vladi helfen und versucht den Verkauf zu verhindern. Dazu denkt er sich einen raffinierten Plan aus, bei dem auch Vladi mit eingebunden ist. Aber es kommt natürlich alles anders.

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