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Region Cham
Sonntag, 17. Dezember 2017 10

Ausbildung

Dickes Lob für 45 Nachwuchsleute

Jugendleistungsspange ist die höchste Ausbildungsauszeichnung, die ein Jugendlicher bei der Jugendfeuerwehr erreichen kann.

Diese jungen Feuerwehrleute aus acht Jugendgruppen aus dem gesamten Landkreis Cham stellten sich den kritischen Augen der Schiedsrichter. Foto: krp

Arrach.Jugendfeuerwehr erreichen kann. Auf dem Haibühler Sportgelände stellten sich 45 Jugendliche aus acht Feuerwehren im Landkreis diesem Test. Das elfköpfige Schiedsrichterteam führte Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner an. Er machte deutlich, dass an diesem Tag nicht das Siegen und noch weniger das Verlieren auf dem Plan stehe. Einzig der Nachweis des Erlernten sowie Gemeinschaftssinn und Teamgeist sollten gezeigt werden.

KBI Andreas Bergbauer blickte zurück auf das Jahr 1987. Seitdem findet regelmäßig alle zwei Jahre diese Prüfung statt. Barbara Haimerl, Kreisrätin und Jugendbeauftragte im Kreisrat, zollte den Jugendlichen Respekt. Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Hierl sprach von einem „imposanten Bild“, obwohl sich diesmal lediglich fünf Mannschaften den Anforderungen zum Erwerb der Auszeichnung gestellt hatten.

Dankesworte gingen auch an die Ausrichter der FFW Haibühl-Ottenzell und Arrach sowie Tobias Aschenbrenner und Andreas Bergbauer. KBR Michael Stahl machte die Wichtigkeit eines jeden Einzelnen für die Gemeinschaft deutlich. „Der Sinn der Feuerwehr liegt darin, dass ein Rad ins andere greift, wie bei Zahnrädern“, sagte er. Den motivierten Bewerbern aus den Jugendgruppen der Feuerwehren Arndorf, Ansdorf-Simpering, Lam, Liebenstein, Traidersdorf, Miltach, Oberndorf und Eismannsberg wurde in den folgenden Stunden eine fünffache Leistung abverlangt.

Sie mussten sich in einer Schnelligkeitsübung, im Kugelstoßen, im Staffellauf, bei einem Löschangriff und dem Beantworten von Testfragen bewähren. In allen Sparten wurde eine Gemeinschaftsleistung der Gruppe gefordert, bei der der Stärkere dem Schwächeren half. Jürgen Obermeier, 2. Kommandant der FFW Kaikenried, teilte den Jugendlichen am Ende mit, dass alle die Abnahme mit Bravour bestanden haben. (krp)

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