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politik

Die Jugend betrifft jedes Wahlkampf-Thema

JU Wald diskutiert mit MdL Gerhard Hopp über die anstehenden Wahlen.

MdL Dr. Gerhard Hopp, OV-Vorsitzende Barbara Haimerl und Listenkandidat Florian Hoheisel wollen junge Menschen motivieren zur Wahl zu gehen. Foto: rhi

Wald.Über das Thema Jugend und Wahl wurde am Montagabend im Gasthof Lindenhof in Hetzenbach gesprochen. Barbara Haimerl begrüßte im Namen der Jungen Union und der CSU in der Gemeinde Wald alle Anwesenden, besonders Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Hopp, jugendpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, und Florian Hoheisel, CSU-Bundestagskandidat aus Nittendorf. Thema des Abends waren Jugendliche und Politik.

Dr. Hopp sagte, die Frage sei, wie man Jugendliche für Politik interessieren könne, damit sie auch zur Wahl gehen. Generell sei die Jugend erst einmal skeptisch, aber das sei auch früher so gewesen. Das Interesse an Politik nehme zu. Fast jeder zweite Jugendliche interessiere sich dafür, so eine Studie. Die Jugend sei schließlich auch von allen Themen zukünftig betroffen, von der Rente bis zur Bildungspolitik. Jetzt müsse man handeln um die Politik in 20 Jahren zu beeinflussen. Würde jeder 18-Jährige zur Wahl gehen, könnten diese Stimmen entscheidend sein. Besonders wichtig sei es, so der Landtagsabgeordnete, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch mal andere Wege zu gehen. Das heiße auch in sozialen Medien wie Facebook aktiv zu sein. Allerdings treten hier auch Schwierigkeiten auf, da alles gepostet werden kann und es kaum Filter gibt.

Hopp sprach auch den Medienführerschein sowie die Medienschulung und politische Bildung in Schulen an. Jugendliche würden sich engagieren, aber anders als früher. Für die jungen Menschen sei schwer greifbar, dass Politik unten bei der kommunalpolitischen Ebene anfange.

Florian Hoheisel berichtete von seinen Erfahrungen, da er auch viel bei Jugendverbänden unterwegs sei. Er stimmt Dr. Hopp zu, sehr wichtig sei es, dass die jungen Menschen zur Wahl gehen. Bei Themen wie Digitalisierung und Breitbandausbau würden sich Jugendliche angesprochen fühlen. Ansonsten hätten sie sehr wenige Berührungspunkte. Es entstand eine interessante Diskussion mit den Anwesenden zu diesem Thema, es wurde aber auch über die Familienpolitik, das freiwillige, soziale Jahr oder E-Mobilität gesprochen.

Abschließend überreichte Barbara Haimerl MdL Hopp und Hoheisel noch kleine Präsente. (rhi)

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