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Region Cham
Montag, 20. November 2017 10

Politik

Die Linken luden zum Frühstück

Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren in Chamerau Thema.

Eva Bulling-Schöter (rechts) und Marius J. Brey (Mitte) unterhielten sich über Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel.

Chamerau.Um zu demonstrieren, dass sich jeder Bürger für die Umwelt einsetzen kann, war ein Frühstücksbuffet für die gekommenen Gäste vorbereitet. Es handelte sich dabei um Produkte aus der Region, aus ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung. Laut Marius J. Brey sei es wichtig, „dass man als Konsument die Initiative ergreift“. Er sprach die Lebensmittelskandale der letzten Zeit an und verwies dabei auf die Fehler der kommunalen Lebensmittelkontrollen: „Es braucht bundesweite, europäische Zusammenarbeit und mehr Personal in der Lebensmittelkontrolle. Dadurch gäbe es auch weniger Skandale“.

Ebenfalls ein Skandal sei der Ausstieg Donald Trumps aus dem Pariser Klimaabkommen. Durch diese Entscheidung habe Trump „dem Planeten den Krieg erklärt“. Aber auch Deutschland müsse sich an die eigene Nase fassen, denn der CO2- Gehalt sei nach wie vor ein großes Problem. Auch spricht er an, dass insbesondere Bayern täglich 13 Hektar zupflastere und somit Gewerbegebiete ausbaue und an die Spitze des Flächenfraß klettere. Eine viel bessere Möglichkeit, Firmen und Parkplätze zu schaffen, aber die Umwelt weit weniger zu belasten, wären mehrstöckige Firmen mit Tiefgaragen. Breys Zusammenfassung ist klar und deutlich: „Global hui, national pfui“.

Auch Eva Bulling-Schröter, die sich auch im Tier- und Umweltschutz engagiert, spricht offen über ihre Ansichten. Ein Ziel sei es, 40 Prozent Co2-Reduzierung bis 2020 zu erreichen. Dies werde jedoch nicht eintreffen. Eine weitere Prognose lautet: „Der Klimawandel wird grausam und er wird Menschen töten“. Denn Spanien werde früher oder später zur Wüste, es werde vermehrt Wärmetode geben. Trotzdem sei sie froh, dass DIE LINKE so viele junge Genossen habe, da genau diese Themen für die nachfolgenden Generationen wichtig werden: „Wir tun das nicht für uns“ lautet ihre Devise. Nach dem Frühstück folgten noch hitzige Diskussionen der Bürger untereinander und mit den Politikern. (kik)

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