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Region Cham
Samstag, 25. November 2017 4

MÄNNERGESANGVEREIN

Ein Loblied auf vier treue Sänger

Vier langjährige Sangesfreunde wurden in den „Sängerruhestand“ verabschiedet. Alfons Stuber ist das dienstälteste Mitglied.

Von links: Max Griesbeck, MGV-Vorsitzender Max Stockerl, Chorleiter Hans Höchbauer und Alfons Stuber Foto: rto

FALKENSTEIN.Beim MGV standen jetzt vier verdiente Mitglieder im Mittelpunkt des Vereinslebens. Der Chor verabschiedete sich von Alfons Stuber aus dem zweiten Bass, von Max Griesbeck und Franz Prem aus dem ersten sowie Albert Märkl aus dem zweiten Tenor.

Sie alle waren nicht nur gute und vorbildliche Sänger, sondern sie haben in ihrer langen aktiven Zeit auch immer ideell und treu zum MGV gestanden und bei jeglichen Anlässen ihre ganze Schaffenskraft eingebracht. An der Abschiedsfeier konnten Albert Märkl leider aus gesundheitlichen und Franz Prem aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen.

Der Chor sang zur Eröffnung und sozusagen als Loblied auf seine ausscheidenden Sängerkollegen unter der Leitung von Dirigent Hans Höchbauer „Die Liab zu dir bleibt“, eine Weise aus Kärnten, und das allseits bekannte Lied „Wisst’s wo mei Hoamat is“ aus der Feder von Ferdinand Neumeier.

Danach ergriff der Vorsitzende Max Stockerl das Wort. Er bedauerte, „dass uns heute vier hervorragende, sehr eifrige Sänger, die uns Jahrzehnte bei Singstunden, in der Kirche oder bei auswärtigen Gastsingen begleitet haben, aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen verlassen werden“. Die Vorstandschaft habe daher beschlossen, ihre langjährige Arbeit im Verein zu würdigen.

Alfons Stuber gehört seit 1965 und damit als derzeit „Dienstältester“ dem MGV an. Von 1970 bis 2014 übernahm er die Kasse, die er all die Jahre akribisch und verantwortungsbewusst führte. Max Griesbeck sen. trat dem Männerchor 1970 als aktiver Sänger bei, unterstützte bis vor kurzem den 1. Tenor und fehlte kaum bei Proben und Aufführungen. Für beide hatte der Vorsitzende einen Einkaufsgutschein parat.

„Auch Albert Märkl“ – er konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Abschiedsfeier nicht teilnehmen – „war bei den Proben stets der erste und immer da, wenn ihn der MGV brauchte“, so Stockerl. Er habe viel für den Gesangverein getan und z. B. die unvergessliche Fahrt nach Hamburg anlässlich der Verleihung der Zelterplakette organisiert. Die Vorstandschaft habe den langjährigen Sangesfreund deshalb kürzlich zu Hause besucht und ihn mit einem Gutschein geehrt.

Aus beruflich bedingten Gründen schied Diakon Franz Prem, der als Seelsorger im Uni-Klinikum Regensburg dienstlich sehr eingespannt ist, aus dem Kreis der aktiven Sänger aus. Vorsitzender Stockerl wünschte ihm von dieser Stelle aus das Beste, und dass ihm „der Herr Kraft geben möge, damit er seinen Beruf so ausüben kann, wie es sich die Patienten wünschen“. Seine Ehrung wird ihm noch ins Haus gebracht.

Chorleiter Hans Höchbauer schloss sich gerne den guten Wünschen seines Vorredners an und unterstrich, wie wertvoll jede Stimme und deshalb jeder Abgang ein Verlust für den Chor sei. Er bedankte sich ebenfalls für die stets gute Zusammenarbeit.

Mit dem Volkslied aus Kastelruth „Gott hat alles recht gemacht“ sowie „Abendruhe“ von Rolf Kern und einem gemütlichen Plausch klang die Feierstunde aus, nicht aber ohne den Wunsch von Chorleiter Höchbauer an die „Ruheständler“: „Die Türen sind immer für euch offen“. (rto)

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