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Region Cham
Sonntag, 21. Januar 2018 10

Kultur

Ein vielstimmiger Klangkörper

Besinnliches Weihnachtskonzert am Robert-Schuman-Gymnasium begeistert Schüler, Eltern und Lehrer.
Von Andreas May

  • „Ich steh an deiner Krippen hier“ führte das kleine Schulorchester auf. Fotos: cia
  • Das Cello-Orchester mit den Solisten überzeugte.

Cham.Das Weihnachtskonzert bildete einen gelungenen Abschluss einer Konzertreihe am Robert-Schuman-Gymnasium. Bis auf den letzten Platz gefüllt, ließen es sich zahlreiche Schüler, Eltern, Lehrer, aber auch Auswärtige am Dienstagabend nicht nehmen, den weihnachtlichen Klängen zu lauschen.

Vor der Schule waren mehrere Stände aufgebaut, die insbesondere dem leiblichen Wohl der Besucher dienen sollten. Ein Lagerfeuer erzeugte zusätzlich Behaglichkeit und Wärme – eine gute Idee angesichts der frostigen Außentemperaturen. Bei Gesprächen am Glühweinstand, alkoholfreiem Punsch für Schüler oder leckerer Bratwurst konnte man sich vor, während und nach dem Konzert austauschen und den einen oder anderen Jahresrückblick führen.

Florian Simeth, unter anderem Musiklehrer am RSG, dankte für das zahlreiche Kommen. Als Einstimmung spielte die Bläserklasse 5 „Morgen kommt der Weihnachtsmann“: „Es wird scho glei dumpa“ war anschließend eine heimatliche Ergänzung. Mit „Leise rieselt der Schnee“ und „Jingle Bells“ wurden weltbekannte Weihnachtssongs mit Blasinstrumenten zum Besten gegeben.

Etwas weniger bekannt, aber nicht minder traditionell, kamen die ersten beiden Stücke des Klarinettenensembles daher. Bei „Macht hoch die Tür“ konnte das Publikum auf persönliche Erlebnisse und Gedanken in Verbindung mit dem Lied und dem Weihnachtsfest zurückgreifen.

Nun hielten die Streichinstrumente Einzug. Gespielt wurde zunächst ein Stück von Bach, ausdrucksvoll durch die Violine dargestellt und imposant klingend. Ein Celloquartett präsentierte die „Suite C-Dur von Paul Peuerl, ehe „Wintermorgen“ von Tschaikowsky zum Besten gegeben wurde. Reduziert auf ein Trio folgte das gesanglich anspruchsvolle Stück „Maria durch ein Dornwald ging“. Das Publikum ging nicht nur bei Simeths Auftritt fantastisch mit und honorierte sämtliche Darbietungen mit tosendem Applaus. Die Musiker wussten das fachkundige Publikum zu schätzen. „Ich steh an deiner Krippen hier“ wurde vom kleinen Schulorchester aufgeführt. Mit „In dulci jubilo“ bekam das Publikum ein musikalisches Highlight geboten.

Nach der wohlverdienten Pause ging es flott weiter. Auf das „Trumpet voluntary“ ließ die Bläserklasse 6 „Rockin around the Christmas tree“ folgen. Ein Ensemble junger Flüchtlinge ließ das Publikum mit „Heimat“ an afghanischer Folklore teilhaben.

Verschiedene Bands zeigten in der Folge wie imposant und gut das Zusammenspiel zwischen unterschiedlichen Instrumenten und Gesang funktionieren kann. „Joy to the world“, der letzte Song des Abends, war eine Hommage an die Welt.

Auch 2018 gibt es wieder mehrere Konzerte am RSG. Start ist am Sonntag, 28. Januar, um 17 Uhr mit „Jazzy Basement“. Am 25. Februar wird ein Benefizkonzert unter Mitwirkung des Bläserquintetts des Bundespolizeiorchesters München geboten. Auch für März und April stehen bereits Konzerttermine fest. Das RSG wird somit auch im kommenden Jahr belegen, welch außerordentlich hohen Stellenwert die Musik für die Schule einnimmt.

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