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Region Cham
Dienstag, 21. November 2017 7

Aktion

Eine Schnitzeljagd mit Geocaching

„Wir suchen die 1000-Euro-Minis“ – Beim Ministrantenwettbewerb der Raiffeisenbank Chamer Land gab es quasi nur Gewinner.

  • Die Siegermannschaft freute sich über ihre hervorragende Leistung. Darauf können die Kinder auf alle Fälle sehr stolz sein. Fotos: fsh
  • Natürlich gingen neben den Siegern auch die Platzierten nicht leer aus.

Cham. Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem GPS-Empfänger – GPS steht für Global Positioning System – sowie den Koordinaten eines „Schatzes“ aus dem Internet kann man jene Schätze finden, die jemand anderer an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. So geschah es am Donnerstagnachmittag bei der Quadfeldmühle. Die Raiffeisenbank Chamer Land hatte geladen zur „Zehnten Tausend-Euro-Aktion“. 3250 Euro Preisgelder gingen dieses Mal an Ministrantengruppen aus der Region. Insgesamt sieben Mannschaften hatten sich um die Teilnahme beworben.

Aktive Gruppen fördern


„Ziel und Zweck der 1000-Euro-Veranstaltung ist die Förderung von gesellschaftlich aktiven Gruppen, wie z. B. heute die Ministranten. Es geht nicht nur um die Spende, sondern auch darum, den Teamgeist zu fördern, und es soll auch Freude und Spaß machen“, so Vorstand Thomas Koch zu unserem Medienhaus. Und weiter: Die Raiffeisenbank Chamer Land eG unterstütze im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements regelmäßig verschiedene Vereine und Institutionen. „Bei den vielen erfolgreichen Veranstaltungen, wie z. B. der 1000-Euro-Jugendfeuerwehr, der 1000-Euro-Schützenjugend und den 1000-Euro-Lebendkickern“ wurden seit 2008 mehr als 75 000 Euro an Vereine und gemeinnützige Einrichtungen gespendet.“ 2017 würden nun die „1000-Euro-Minis(tranten)“ gesucht, „wobei trotz finanziellem Anreiz stets der Spaß im Vordergrund stehen soll“. Regionaldirektor Thomas Saßl (Nachfolger von Georg Bösl ab Herbst) leitete den Wettbewerb und erklärte nach der Begrüßung durch Vorstand Thomas Koch die Spielregeln. Jedes Team bekam einen Buchstaben zugeteilt. Ab dem Startsignal mit der Kuhglocke hatten alle Teams maximal zwei Stunden Zeit und starteten ins Gelände. Mit dem GPS-Gerät mussten in der Umgebung nacheinander sieben Zielpunkte gefunden werden. Bei jedem Zielpunkt war eine grüne Box mit Röhrchen für jedes Team versteckt. Bei Ankunft am Zielpunkt musste die Box gesucht und das Röhrchen mit dem richtigen Buchstaben entnommen werden. Die Box musste am Fundort unverändert stehenbleiben, die anderen Röhrchen waren tabu. Punkte gab es pro gefundenem Röhrchen mit richtigem Buchstaben und pro richtig beantworteter Quizfrage, die sich jeweils im Röhrchen befanden. Wenn der Behälter gefunden war, mussten alle Teammitglieder wieder zum Pavillon und sich dort bei den Schiedsrichtern zurückmelden. Man stellte dann das nächste Ziel am GPS-Gerät ein und schickte das Team wieder los.

Zusätzlich gab es Bonuspunkte


Das Team, das alle sieben Röhrchen am Schnellsten zurückgebracht hatte, bekam drei Bonuspunkte zusätzlich. Gewertet wurden nur die Röhrchen, die innerhalb der zwei Stunden abgegeben wurden. Sieger war dann die Mannschaft, die nach Ablauf der zwei Stunden die meisten Punkte gesammelt hatte. Bei Punktegleichstand wurde am Schluss eine Schätzfrage gestellt. Die war auch notwendig, denn zwei Mannschaften lagen gleichauf.

„Wir haben jetzt 3250 Euro an diese Runde verteilt“, sagte Thomas Saßl am Schluss der Veranstaltung. „Schön, dass ihr so aktiv mitgemacht habt, und bin mir sicher, dass ihr auch alle Spaß an diesem Wettbewerb hattet.“ Der Dank des Sprechers galt zudem auch den Betreuerinnen der Teilnehmergruppen sowie den Eltern.

Sieger und Platzierte

Sieger wurden nach der Zusatzfrage, wie viel Vorstand Thomas Koch auf die Waage bringe, die Minis der Pfarrei Waffenbrunn. Sie konnten damit das Sieger-Preisgeld in Höhe von 1000 Euro für den 1. Platz entgegennehmen. Platz 2: 750 Euro erhielten die Minis der Pfarrei Cham St. Jakob – Vilzing. Der 3. Sieger, die Mannschaft der Minis der Pfarrei Chamerau, erhielt noch 500 Euro Preisgeld. Die Minis der Pfarreien Chammünster, Cham St. Josef/Untertraubenbach, Windischbergerdorf und Pemfling/St. Andreas bekamen jeweils noch 250 Euro. (fsh)

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