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Samstag, 21. Oktober 2017 18° 5

Unterricht

Ernst des Lebens begann für 37 Kinder

Auch am Standort Stamsried der Wolfgang-Spießl-Schule fand der erste Schultag statt. Theresia Gruber und Christina Liebl leiten die beiden 1. Klassen.
Von Jakob Moro

  • Die Klasse 1 a mit Klassenlehrerin Christina Liebl Fotos: Moro
  • Die Klasse 1 b mit Klassenlehrerin Theresia Gruber

Stamsried.Nach den langen Sommerferien war die Aula der Grundschule Stamsrieds am Dienstagmorgen wieder voller Leben. „Routinierte“ Zweit-, Dritt- und Viertklässler drängten mit Sack und Pack ins Schulhaus, um mit frischen Kräften das neue Schuljahr zu beginnen. Die Schulanfänger kamen mit ihren Eltern. Auch einige Großeltern wollten diesen schönen Tag auf keinen Fall verpassen. Der Elternbeirat bot Kaffee und Kuchen an.

Rektorin Hannelore Schönberger begrüßte neben den 37 Erstklässlern, Pfarrer Siegmund Kastner, die Bürgermeister Herbert Bauer und Edmund Roider, Elternsprecher Martin Aschenbrenner und die beiden Klassenlehrerinnen Theresia Gruber und Christina Liebl. Der 1. Schultag war gut vorbereitet, die Aula wie auch das Klassenzimmer liebevoll dekoriert.

Schulleiterin Hannelore Schönberger hatte viele gute Wünsche für die Erstklässler und deren Eltern parat und eine Geschichte vom Wolf, der das Lesen lernen wollte, nachdem er andere Tiere beim Lesen von Büchern beobachtete. Hannelore Schönberger sagte unter anderem: „Neulich beim Einkaufen hörte ich zufällig, wie eine Mama zu einer anderen Mama sagte: Nach den Sommerferien werden wir eingeschult. Ich blieb stehen und dachte mir: Komisch, in der Schule werden doch keine Muttis eingeschult, sondern nur Kinder. So wie ihr! Ab heute seid ihr Schulkinder, seid die Kleinen unter den Großen. In der Schule ist es ähnlich wie im Kindergarten – nur gibt es hier verschiedene Fächer, einen Stundenplan, feste Sportstunden und Hausaufgaben. Aber ihr werdet euch schnell daran gewöhnen und habt nach den Hausaufgaben noch Zeit mit euren Freundinnen und Freunden zu spielen„. An die Eltern gerichtet meinte die Schulleiterin: „Für Sie, liebe Eltern, ändert sich auch der Tagesablauf. Die nächsten Jahre werden sie sich kümmern müssen, dass ihr Kind pünktlich aufsteht und vor allem zeitig ins Bett geht, die Hausaufgaben macht. Sie müssen sich darum kümmern, dass Ihre Kinder verantwortungsvolle junge Menschen werden. Vielleicht hat die Mutti beim Einkaufen dabei an dies gedacht, als sie sagte: „Wir werden eingeschult“. Pfarrer Siegmund Kastner erinnerte die Kinder an die Zeit im Kindergarten, die noch nicht lange her sei und wünschte den Kindern ein gutes Eingewöhnen in der Schule. Er erteilte jedem Kind einzeln Gottes Segen. Segnen heißt, Glück zu wünschen, so Pfarrer Kastner, er sprach die Kinder persönlich an und segnete jedes Kind einzeln.

Auch Bürgermeister Herbert Bauer und sein Pösinger Kollege Edmund Roider wünschten einen guten Schulstart. Sie brachten eine Pausenbox mit Süßigkeiten für alle mit.

Bürgermeister Bauer wies auf die Gefahren auf dem Schulweg hin und sagte unter anderem: „Da geht einem das Herz auf. 37 Kinder in der ersten Klasse hatten wir schon lange nicht mehr. Es ist für mich heute ganz was Besonderes“.

Martin Aschenbrenner, Vorsitzender des Elternbeirates, wünschte ebenfalls einen guten Schulstart und warb bei den Eltern um die Mitarbeit im neu zu bildenden Elternbeirat. 37 Abc-Schützen besuchen die beiden ersten Klassen, die von Theresia Gruber und Christina Liebl geleitet werden.

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