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Region Cham
Dienstag, 21. November 2017 7

Übung

Feuerwehren probten den Ernstfall

Souveräner Ausrichter war dieses Mal die Beucherlinger Wehr. Die Führungskräfte zeigten sich mit dem Ablauf zufrieden.
Von Anneliese Fuchs

  • Mit einer „Wasserwand“ wurden die umliegenden Gebäude bzw. der angrenzende Wald geschützt. Fotos: Fuchs
  • Vier Wehren waren bei der Übung im Einsatz.

Beucherling.Die Feuerwehren Buchendorf/Hetzenbach, Zell, Beucherling und Martinsneukirchen übten den Ernstfall. Aber Gott sei Dank war die Meldung nur ein Übungsszenario und kein Ernstfall. Souveräner Ausrichter war die Freiwillige Feuerwehr Beucherling mit ihrem Kommandanten Günther Heigl. Das Wetter zeigte sich von seiner trockenen Seite und zum Teil sonnig noch am frühen Abend.

Schon kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die Wehren nacheinander am angenommenen Brandort beim Anwesen Dummer in Kiesried ein. Die einen übernahmen die „Brandbekämpfung“ vor Ort, ein Oberflurhydrant und ein Unterflurhydrant dienten als Wasserentnahmestelle. Eine lange Förderleitung wurde von den Wehren aufgebaut. Selbst die Jüngsten, der Feuerwehrnachwuchs und die Feuerwehrdamen waren mit Interesse dabei. Wie man sehen konnte, war die Zusammenarbeit der Feuerwehren hervorragend. Sie arbeiteten Hand in Hand, so wie es sein sollte. Kreisbrandmeister Norbert Mezei beobachtete die Übung mit kritischen Augen. Die Feuerwehr Zell übernahm zudem die Ausleuchtung des „Brandobjekts“. Nachdem der Holzschuppen ganz nahe am Waldrand lag, wurde auch eine „Wasserwand“ zum Schutz der umliegenden Gebäude und des angrenzenden Waldes errichtet.

Bei der abschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus in Beucherling dankte Kommandant Günther Heigl allen für die Teilnahme an der Zugübung und freute sich insbesondere, dass auch die Jugend und die Feuerwehrdamen vertreten waren. Ein besonderer Gruß galt dem Kreisbrandmeister Norbert Mezei, sowie Markus Dummer, der das Objekt zur Verfügung gestellt hatte.

Für den Anfang kann man aus den beiden Hydranten gut löschen, meinte der Kommandant, im Ernstfall aber würden die nächstgelegenen Weiher noch genützt werden. Die Leitungen mit 300 Meter wurden zügig gelegt, im Notfall würde auch eine Pumpe reichen, meinte er.

Auch Norbert Mezei ließ die Übung noch einmal Revue passieren, ist gerne gekommen, wie er sagte, zeigte sich zufrieden und äußerte sich positiv. Nur durch gemeinsame Übungen kann die Feuerwehr lernen, effektiv zu arbeiten und dem anderen zu helfen, betonte er. Wichtig ist es, mit entsprechenden Reserven zu arbeiten. Er verglich die Feuerwehr mit einer Kette, wenn das schwächste Glied reißt…! Dankesworte ließ er folgen, allen, die sich bei dieser schönen Witterung Zeit genommen haben.

„Macht’s weiter so, bleibt’s bei der Stange, lobte er alle, es ist bei der Feuerwehr immer viel geboten.“ Ein kleiner Imbiss und Getränke für alle wurden gerne angenommen.

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