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Region Cham
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

Training

Feuerwehren üben gemeinsam

Bei der Rußmühle wurde ein Brand mit zwei Vermissten angenommen.

Die Fahrzeuge von FF Gleißenberg und Ränkam an der Einsatzstelle Foto: fmi

Furth im Wald.Die Feuerwehren Ränkam, Gleißenberg, Lixenried und Ried (ehemaliger Löschzug 20), unterstützt durch die Feuerwehr Furth im Wald, übten am Donnerstag den Ernstfall bei der Rußmühle. Begonnen wurde die Übung mit einem Sammelruf mit der angenommenen Einsatzmeldung des Brandes einer Werkstatt mit zwei vermissten Personen beim Anwesen Högerl.

Nach dieser Durchsage machten sich die fünf Feuerwehren auf den Weg. Zunächst ging es um die Personenrettung im Inneren der Werkstatt und den ersten Löschangriff. Dann folgte die Verlegung von B-Schlauchleitungen zur Wasserversorgung vom Rußmühlbach. Die Einsatzleitung übernahm Markus Roßmann von der Ortsfeuerwehr Ränkam. Dieser überprüfte, ob die drei Übungsziele erfüllt wurden. Das erste war das Funken mit dem neuen Digitalfunk.

Das zweite Ziel war die Rettung der vermissten Personen. Der erste Verletzte wurde schnell von Atemschutzträgern gerettet. Schwieriger gestaltete sich das Auffinden der zweiten Person. Diese konnte sich zunächst selbst aus dem Gebäude retten, wurde aber in etwa 30 Metern Entfernung hinter einem großen Erdhaufen bewusstlos. Nachdem klar war, dass sich im Gebäude keine verletzte Person mehr befand, konzentrierte sich die Suche auf das Gelände um das Gebäude. Die verletzte Person wurde dann mittels Wärmebildkamera gefunden.

Hauptziel war der Aufbau der Wasserförderung. Es standen zwei Hydranten und der Rußmühlbach zur Verfügung. Die Feuerwehren Ried und Lixenried entnahmen das Löschwasser deshalb aus dem Rußmühlbach. Die Hydranten wurden aufgrund ihrer Entfernung nicht in Betrieb genommen. Der Bach stellte genügend Wasser zur Verfügung, so dass abschließend festgestellt werden konnte, die Wasserversorgung für das Gebiet der Rußmühle ist sichergestellt.

Nachdem es „Wasser halt“ hieß, trafen sich die 60 Feuerwehrleute von den fünf Feuerwehren an der Einsatzstelle zur Nachbesprechung. Einsatzleiter Markus Roßmann bedankte sich bei allen für die Teilnahme und fasste die Übung mit eigenen Worten zusammen. Zum Schluss bedankte er sich auch noch herzlich bei der Familie Högerl für die Bereitstellung des Übungsobjektes. (fmi)

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