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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 3

Ostbayernpokal

Fliegende Buggys am Kammerweiher

58 Teilnehmer gingen in Mitterkreith auf Punktejagd. Die Mini-Boliden erreichen auf der Geraden bis zu 70 Stundenkilometer.

  • Die Überflieger landeten am „Kammerweiherring“ in Roding-Mitterkreith manchmal ziemlich unsanft. Fotos: rsr
  • Die Erstplatzierten mit ihren Trophäen und Rennmaschinen

Roding.Rennatmosphäre herrschte am Wochenende am „Kammerweiherring“ in Roding-Mitterkreith beim 5. Lauf um den Ostbayernpokal 2017. Die Mitglieder des Buggy Club Mitterkreith hatten alles bestens vorbereitet, doch Starkregen hatte die Rennstrecke so sehr aufgeweicht, dass aus Sicherheitsgründen am Samstag die „Flitzer“ keine Trainingsrunden drehen und Vorläufe bestreiten konnten.

Diese Rennpause zwang die Piloten, sich die Zeit im Fahrerlager zu vertreiben. „Augenpflege“ oder Schrauben an den Rennmaschinen war angesagt, oder man spielte beim „Watten“ die Pokale schon mal aus.

Am Sonntagmorgen um 8 Uhr ging es nach dem Präparieren der Strecke in die Vollen. Die verlorene Zeit musste aufgeholt werden und die Piloten waren zudem richtig heiß, ihre Mini-Boliden endlich auf die Strecke zu bringen. Vom Fahrerstand aus jagten die Piloten ihre „Flitzer“ auf der Geraden mit 60 bis 70 Stundenkilometern vorbei, pressten ihren Buggy in die Steilwandkurve und riskierten bei den Schanzen manchen Höhenflug, der mit einem Überschlag endete. Streckenposten eilten herbei und stellten die Überflieger wieder auf die Räder.

Wer ständig mit vollem Speed unterwegs war, musste auch zwischendurch einen Tankstopp einlegen. Aufgrund der immer wieder anderen Streckenverhältnisse, waren auch Reifenwechsel angesagt. Das musste alles schnell gehen, denn in einer vorgeschriebenen Rennzeit ist die Anzahl der absolvierten Runden für die Wertung ausschlaggebend. Insgesamt waren 58 Teilnehmer gemeldet, 51 in der Nitroklasse und 7 in der Elektroklasse, die auf Runden- bzw. Punktejagd gingen.

Im Starterfeld waren mit Tobias Ritt, Stefan Kerscher, Daniel Simmeth, Clemens Dengler und Ronald Goerke auch fünf Lokalmatadore vertreten, die sich wacker schlugen. Jüngster Teilnehmer war der sechsjährige Felix Spielberger aus Harburg-Mauren, der im D-Finale einen beachtlichen 7. Platz erreichte.

Vor der Siegerehrung dankte der 2. Vorstand Bernd Dauerer dem Helferteam im Hintergrund, das für einen reibungslosen Ablauf und die nötige Verpflegung gesorgt hatte. „Trotz der widrigen Wetterverhältnisse konnten wir das Rennen doch noch durchziehen und ich denke, es hat sich für alle Teilnehmer gelohnt nach Mitterkreith zu kommen“, resümierte Dauerer.

Die drei Erstplatzierten der Finalläufe D, C und B sowie der Elo-Wertung und alle A-Finalteilnehmer erhielten Pokale.

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