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Region Cham
Donnerstag, 23. November 2017 4

Feuerwehr

Flughelfer trainieren für Ernstfall

Aktive der Wehren aus Thürnstein und Lohberg absolvierten in Roth Übungen mit Hubschrauber und Wasseraußenlastbehältern.

  • Die Zusammenarbeit von „Bodenpersonal“ und Hubschrauber-Besatzung war Hauptzweck des Trainingstages.Foto: kfl
  • Ein gezündeter Rauchkörper am Rande des Flugfelds konnte aus der Luft gelöscht werden.

Thürnstein.Die letzte praktische Flughelferübung mit einem Luftfahrzeug im Jahr 2017 führte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham am Montag zum Außenstützpunkt der Polizeihubschrauberstaffel Bayern nach Roth. Bereits um 6.30 Uhr starteten sieben Aktive mit den beiden Feuerwehrfahrzeugen Florian Thürnstein 11/1 und Florian Lohberg 21/1 nach Roth. Nach dreistündiger Fahrt traf man sich mit den Kollegen der Flughelfergruppe aus Amberg am Eingang der Otto-Lilienthal-Kaserne. Anschließend wurde im Konvoi durch die Kaserne auf das Flugfeld gefahren, wo die Feuerwehrkräfte bereits von Mitgliedern der Polizeihubschrauberstaffel erwartet wurden. Auch der Lehrgangsleiter „Flughelfer Technik“ von der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg war als Übungsbeobachter vor Ort.

Nach der Begrüßung durch den Übungsleiter Michael Waldmüller (Ausbildungsleiter Polizeihubschrauberstaffel Roth) wurde gemeinsam begonnen, verschiedene Außenlasten für den Flugbetrieb vorzubereiten. Dazu zählten Holzbalken, Tragkraftspritze, die „Tirolbox“ gefüllt mit Gerätschaften für die Waldbrandbekämpfung sowie die Wasserbehälter Bambi Bucket und Semat 900.

Nachdem sich alle Teilnehmer beim Mittagessen gestärkt hatten, folgte eine Sicherheitseinweisung an der Maschine. Danach startete der Flugbetrieb.

Als erstes wurde die Tirolbox samt Inhalt aufgenommen und nach einer Platzrunde wieder abgelegt. Ihr folgten jeweils mit verschiedenen Seillängen Holzbalken und die TS8/8. Ein Tanklöschfahrzeug füllte das Bambi Bucket per Schlauchleitung. Das „getankte“ Wasser wurde exakt im 5000-Liter-Faltbehälter abgelassen. Dann holte man Wasser aus dem nahe gelegen Rothsee. Ziel war diesmal ein gezündeter Rauchkörper am Rande des Flugfelds. Auch er konnte aus der Luft gelöscht werden. Nachdem das Bambi Bucket abgelegt war, war der Semat 900 an der Reihe. Auch diesen füllten die Einsatzkräfte zuerst via Schlauchleitung und später mit Wasser aus dem Rothsee. Ziele waren wieder der Faltbehälter und ein Rauchkörper.

Nach einem Wechsel flogen die neuen Besatzungen die Lasten nochmals in gleicher Reihenfolge, ehe man die Stationen abbauen konnte. Bei der Abschlussbesprechung dankte Waldmüller allen Teilnehmern für ihr Engagement, an einem Montag an einer solchen Übung teilzunehmen, und stellte fest, dass man für kommende Einsätze bestens gerüstet sei. (kfl)

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