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Region Cham
Samstag, 20. Januar 2018 5

Advent

Further Nonnen hoch zu Ross

Bei der Stallweihnacht des Reit- und Fahrvereins standen eine Dressur- und eine Springquadrille auf dem Programm.

Mit einer Dressurquadrille stellten die Mädels ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Foto: fsa

Furth im Wald.Ganz in seinem Element war am vergangenen Sonntag der Reiternachwuchs des Further Reit- und Fahrvereins. Die Jugendgruppe hatte nämlich zur traditionellen Stallweihnacht eingeladen und wartete bei dieser mit einem beeindruckenden Programm auf. Jugendleiterin Christina Riepl hatte mit ihren Mädchen fast zwei Monate lang geprobt, um den vielen Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Das zweistündige Programm war eine Herausforderung für den Reiternachwuchs, die hervorragend gemeistert wurde.

Vorsitzender Marion Buschek blieb es vorbehalten, die vielen Besucher willkommen zu heißen. Sie betonte anschließend, dass die Mädchen unter Jugendleiterin Christina Reipl fleißig geprobt haben. Los ging es um 17 Uhr mit einem klassischen Krippenspiel, das von Anja Novak einstudiert worden war und angekündigt wurde.

Ein besonderes Märchen

Dabei handelte es sich um ein besonderes Weihnachtsmärchen, bei dem ein reiches Mädchen mit vielen Geschenken belohnt wurde. Doch die meisten fand sie dann nach kurzer Zeit schon langweilig. Als ihr nachts ein Engel erschien und die reiche Tochter Marie mit zum Waisenkind Amadeus nahm, änderte sie ihre Einstellung. Sie beschenkte den kleinen Jungen mit einem Nussknacker, ein weiteres Mädchen mit einem schönen Buch und Peter, den Sohn eines armen Schnitzers, mit einem Zinnsoldaten. Von da ab wusste Marie, wie gut sie es hatte. Fortan war sie gütig, hilfsbereit und mitfühlend.

Mit einem Weihnachtsmärchen wurde die Stallweihnacht vom Nachwuchs eingeläutet. Foto: fsa

Es reihte sich eine Dressurquadrille an, die von Jugendleiterin Christina Riepl einstudiert worden war. Die Teilnehmerinnen und Pferde wurden zuvor vorgestellt. Beteiligt waren Sabrina Wanninger mit Rocklet, Sophia Seidl mit Rondo, Patricia Dums mit Coffee to go, Leni Mühlbauer mit Prinz Chin, Annika Heller mit Gigant und Lara Lößl mit Merlin. Die Mädchen hatten sich übrigens als Nonnen verkleidet.

Eine eindrucksvolle Leistung lieferte der Nachwuchs mit einer Springquadrille ab. Foto: fsa

Es folgte eine Springquadrille, die von folgenden Mädels hervorragend gemeistert wurde: Antonia Schneider mit Gigant, Sandra Bierl mit Carino, Katharina Benner mit Herlin und Christina Riepl mit Rondo. Auch die Choreographie dafür stammte von Christina Riepl. Als Parcours-Mädels waren Anja Novak, Laura Pohmer und Sophia Seidl im Einsatz.

Nach diesen reiterlichen Vorführungen folgte der Besuch des Nikolauses. Er lobte die gezeigten Leistungen des Nachwuchses, sprach mahnende Worte und wünschte den Mädels weiterhin viel Spaß und Erfolg. Geschenke gab es für die Übungsleiter und Helfer hinter den Kulissen.

Lob für die Leistungen

Dies waren Anton Friedl, Albin Plötz, Andrea Pongratz, Christina Riepl, Michael Ermer und Reinhard Feiner. Dank sagte danach Vorsitzende Marion Buschek allen, die sich im Verein in irgendeiner Weise engagiert haben. Ihr besonderer Dank galt Jugendleiterin Christina Riepl, die das Programm für die Stallweihnacht zusammengestellt hatte. Mit den besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr 2018 bendete sie ihre Ausführungen.

Während der gesamten Veranstaltung kümmerten sich Helmut Buschek und Gentlian Sula mit Grillspezialitäten um das leibliche Wohl der Besucher der Stallweihnacht. Für Punsch und weitere Getränke im Reiterstüberl sorgte in gewohnter Weise Susanne Heller. Im Anschluss an die rundum gelungenen Darbietungen ließen die Akteure und Besucher die Stallweihnacht dann noch mit einem gemütlichen Beisammensein im Reiterstüberl ausklingen.

Der Reit- und Fahrverein ist übrigens am 1. September 1949 gegründet worden. Gründungsmitglieder waren Dr. Grünig, Georg Vogl, Hans, Rose und Luise Wild, Michael Fleischmann, Franz und Hans Igl, Josef und Hildegard Späth sowie die Baroness Voithenberg. Bereits nach 20 Tagen des Bestehens des Vereins waren mehr als 100 Mitglieder dem Verein beigetreten. Ein Jahr später fand die erste Generalversammlung statt. (fsa)

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