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Region Cham
Sonntag, 19. November 2017 10

Gottes Hirten rufen zur Barmherzigkeit

Kirche Beim Dekanatstag zelebrierten die Geistlichen gemeinsam den Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Kirchenchöre sangen unter Leitung von Johann Häusler.
Von Peter Nicklas

  • Von links zeigt unser Bild Pfarrer Kastner (Stamsried), Pfarrer Lusawa (Falkenstein) Pfarrer Martin Schultes (Ruhestandspfarrer Stamsried), Pfarrer Gschlößl, jetzt Ruhestandspfarrer in Schorndorf, Diakon Gerhard Falter und Pfarrer James Arockiasamy Adaikkalam, Rettenbach, Dekan Kruschina, Domkapitular Pinzer, Pfarrer Heidenreich (Wald), Pfarrer Hammerer (Walderbach), und Diakon Gänger (Roding.Fotos: Nicklas
  • Der Domkapitular (stehend) bei seinem Vortrag im Pfarrheim.

Roding. „Fast könnte man meinen, das Bistum hätte in diesen Tagen ein besonderes Auge auf uns geworfen.“ So Stadtpfarrer und Dekan Holger Kruschina zu Beginn des Gottesdienstes am Dekanatstag in der Stadtpfarrkirche angesichts der Tatsache, dass innerhalb von nur zwei Tagen drei Mitglieder des Domkapitels der Diözese Regensburg in Roding zu Gast waren. Weihbischof Dr. Josef Graf und Prälat Dr. Franz Frühmorgen zelebrierten die Firmgottesdienste und spendeten das Sakrament, am Donnerstag war Monsignore Thomas Pinzer Hauptzelebrant beim Dekanatstag. „Dies zeigt aber auch, dass wir eingebunden sind in die Gesamtkirche“, so der Dekan.

Dieser Tag führt die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in den Pfarreien des Dekanates an einem Tag im Jahr zusammen in einer der Pfarreien, diesmal in Roding. Er beginnt mit einem Gottesdienst und ist zugleich Dekanatskirchenmusiktag, Johann Häusler als Dekanatskirchenmusikdirektor hatte Mitglieder aus verschiedenen Kirchenchören zusammengeführt und mit ihnen für eine hervorragende musikalische Umrahmung gesorgt.

Als Dekan begrüßte Holger Kruschina die Priester aus den Pfarreien sowie die haupt- und nebenamtlichen Kräfte, die in ihnen ihren Dienst leisten, und dankte ihnen für ihren Einsatz. In seiner Predigt sprach Domkapitular Thomas Pinzer von der Erfahrung der Liebe Gottes in der Nachfolge Jesu, die wir alle erfahren dürften. In ihm seien Ruhe und Geborgenheit zu finden, wir seien aufgerufen zu seiner Nachfolge auch in unserer hektischen und unruhigen Zeit.

Beim anschließenden Treffen im Haus der Pfarrgemeinde sprach der Domkapitular über das Jahr der Barmherzigkeit, nachdem der Dekan ihn und die Gemeindereferentin Monika Urban sowie alle Mitarbeiterinnen und mehrere Priester aus dem Dekanat begrüßt hatte.

Monsignore Thomas Pinzer ging aus von einem Hungertuch in einer Fastenzeit vor einigen Jahren, auf dem die leiblichen Werke der Barmherzigkeit dargestellt sind. Im Verhältnis zu den Menschen in den armen Ländern dieser Welt sollte es nicht nur darum gehen, ihnen Nahrung und Kleidung zu spenden, sondern ihnen zu helfen, damit sie sich selber helfen können. „Keine Almosen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe“ sei angebracht. Auch Fremde freundlich aufzunehmen sei ein Gebot der Barmherzigkeit, gerade in unserer Zeit.

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