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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 3

Rarität

Gratulanten eines seltenen Jubiläums

Bad Kötzingerin Zenta Gürster feierte im BRK-Seniorenheim 100. Geburtstag mit Vizelandrat, Bürgermeister und Stadtpfarrer.

Zenta Gürster beging am Samstag ihren 100. Geburtstag. Dazu gratulierten auch Landratstellvertreter Markus Müller, Bürgermeister Markus Hofmann, Stadtpfarrer Herbert Mader, Heimleiter Andreas Leitermann und die Nichte Berti Heindl. Foto: H. Fischer

BAD KÖTZTING.Im BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim beging am Samstag die Rentnerin Zenta Gürster ihren 100. Geburtstag. Das war für einige prominente Gratulanten Anlass genug, die Seniorin aufzusuchen und ihr Präsente zu überreichen. Der Rathauschef hatte neben einem Präsentkorb auch eine Urkunde mitgebracht, die den „Hundertsten“ dokumentierte Der Bürgermeister übermittelte die besten Glück- und Segenswünsche für weitere gesunde und angenehme Lebensjahre. Für den Landkreis Cham gratulierte Vizelandrat Markus Müller aus Neukirchen b. Hl. Blut und übergab ein Präsent.

Stadtpfarrer Herbert Mader schloss sich den Glückwünschen mit einem Geschenk an. Für das Seniorenheim überbrachte Heimleiter Andreas Leitermann die Glückwünsche und einen Präsentkorb. Vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer erhielt sie ein Glückwunschschreiben und das Bildnis der Patrona Bavaria.

Von der Familie hatte sich die Nichte Berti Heindl eingefunden. Die einzige Tochter Waltraud Höfling verstarb 2006 im Alter von 65 Jahren.

Zenta Gürster erblickte am 21. Oktober 1917 in Haus bei Bad Kötzting als Tochter der Landwirtseheleute Wolfgang und Katharina Vogl das Licht der Welt. Zusammen mit zehn Geschwistern wuchs sie in einem wohlbehüteten Elternhaus auf. Nach dem Schulbesuch in Bad Kötzting ging sie zunächst in die Nähe von Frankfurt und arbeitete dort im Haushalt eines Arztes. Später kehrte sie wieder in die Heimat zurück und nahm eine Tätigkeit bei der ehemaligen Konservenfabrik Soeffing und Ehemann in der Pfingstrittstadt auf. Ihr Mann Ludwig Gürster war nach seiner Entlassung aus der Wehrmacht als Bezirkskaminkehrermeister im Bereich Bad Kötzting tätig. Als dieser 1961 einen Kehrbezirk in Viechtach zugewiesen bekam, wechselte er seinen Wohnsitz. Dort verstarb er 2006, nachdem ihn seine Ehefrau jahrelang gepflegt hatte. Damit verlor die Jubilarin in einem Jahr Ehemann und Tochter.

Seit 2007 wohnt Zenta Gürster jetzt im BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim in Bad Kötzting. Nachdem der Schwiegersohn in Großostheim in Hessen wohnt, ist sie froh darüber, ihre Nichte Berti Heindl ganz in ihrer Nähe zu wissen. Diese besucht sie jeden Tag. Vor lauter Aufregung, dass sie nun den 100. Geburtstag feiern kann, ging es ihr am Samstag nicht besonders gut. (ksm)

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