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Region Cham
Samstag, 18. November 2017 5

Projekt

Große Solidarität für das Freibad

Der Arbeitskreis freut sich über den regen Fest-Besuch und hofft nun auf die Politik, damit das Bad wiederbelebt werden kann.

  • Am Nachmittag war das Kinderschminken sehr beliebt. Foto: fmi
  • Die Feuershow begeisterte die Gäste. Foto: fmi

Gleissenberg.Die Erwartungen der Verantwortlichen um Festleiter Andreas Schreiner und Arbeitskreissprecher Wolfgang Daschner und ihrem Team wurden bei weitem übertroffen, als vergangenen Montag bei schönster Witterung das Sommernachtsfest im Gleißenberger Freibadgelände über die Bühne ging.

Eingeladen hatten die „Freibadfreunde“, eine Gruppierung die seit Schließung des Gleißenberger Bades versucht, dieses zusammen mit einem Arbeitskreis wieder zu beleben. Der Erlös soll nun Grundstock sein für einen möglichen Förderverein, der bei Realisierung der geplanten Maßnahme ins Leben gerufen werden soll. Das Geld wird vorab an die Gemeinde übergeben werden, die es dann zurück übertragen soll, wenn der Verein gegründet wird.

Bereits am Nachmittag kamen so viele Besucher, das die zahlreichen Helfer alle Hände voll zu tun hatten. Kaffee und Kuchen sowie ein Kinderprogramm wurden geboten. Andy Bäumler und Co. spielten mit Steirischer und Gitarre zünftig auf und boten den Gästen sowie den gut gelaunten Altenclubmitgliedern feinste Unterhaltungsmusik.

Gegen Abend dann nahm der Besucherstrom kein Ende und die Bierbänke mussten ständig erweitert werden. Rund 500 Gästen besuchten das Fest. Gide Ambergers Sau am Spieß war der Renner und innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Grillspezialitäten mussten immer wieder nachgeliefert werden und Jochen Rothmayer und sein Team hatten auch am Ausschank alle Hände voll zu tun. Abends war noch ein „Absacker“ in Monika und Ilonas Sommernachtsbar möglich.

Reinhard Riederer sorgte mit seinen Beleuchtungseffekten im wunderschönen Biergarten für ein tolles Ambiente und die Songs aus den 80er Jahren fanden Gefallen bei Jung und Alt. Ein weiterer Höhepunkt war die Feuershow der Gleißenberger Tobias Stelzer und Martin Luger mit einigen Effekten. Die Helfer arbeiten ehrenamtlich und die Akteure spendeten ihr Gagen.

Besucher aus nah und fern bekundeten ihre Unterstützung für das Bad in Gleißenberg. Aus allen Landkreisteilen waren Gäste gekommen. Aber auch viele Gemeindebürger nahmen daran teil. Jetzt hoffen die Verantwortlichen endlich auf ein Zeichen der Politik hinsichtlich der Bezuschussung und Unterstützung für das „neue“ Projekt. Die Solidarität im Landkreis und der Gemeinde ist da – jetzt sollten das auch die Verantwortlichen mit Nachdruck aufgreifen und mithelfen, das Ganze zu einem Erfolg werden zu lassen. Das Konzept des Arbeitskreises liegt vor und wartet auf seine Umsetzung, die aber nur mit entsprechender Bezuschussung machbar sein wird. Die Hoffnungen ruhen auf MdB Karl Holmeier in Sachen Bundesmittel. Auch Landrat Franz Löffler hat mittlerweile seine Unterstützung zugesagt. In Gleißenberg ist man also guter Dinge, dass das Projekt letztlich auch umgesetzt werden kann. (fmi)

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