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Sonntag, 22. Oktober 2017 18° 5

kinderbetreuung

Heimat kindgerecht präsentiert

Im laufenden Betreuungsjahr gibt es einige Neuerungen im Haus für Kinder in Wald. Das Jahresthema lautet „I bin i und do bin i dahoam“.
Von Karin Hirschberger

  • Wer bin ich und wer befindet sich um mich herum? Den Heimat-Begriff erleben die Kinder in wald spielerisch, etwa in einem Sitzkreis. Fotos: Hirschberger
  • Das Mittagessen in der Kinderkrippe schmeckt.

Wald.Kürzlich ist das Haus für Kinder Wald in das neue Betreuungsjahr gestartet. Das Jahresthema für 2017/2018 ist „I bin i und do bin i dahoam“. Die Kinder sollen sich die Frage stellen, wer bin ich und wer gehört zu meinem Zuhause. Hier soll nicht alleine auf die bayerische Heimat eingegangen werden, sondern ein Bewusstsein bei den Mädchen und Jungen entstehen, wo sie leben. Welche Pflanzen und Tiere es gibt und welche nicht in Bayern zu finden sind. Ein spannendes Thema, da in den Kindergarten auch Kinder aus verschiedenen Nationen gehen.

Eines der ersten Themen wird sein „Vom Korn zum Brot“, hier ist ein Besuch beim Bäcker geplant. Aber auch weitere Exkursionen stehen auf dem Plan, so unter anderem auf den Friedhof. Auch die Thematik „Wie leben die Menschen?“ soll behandelt werden.

Einmal im Monat ist auch ein Besuch im Seniorenzentrum geplant, der immer unter einem anderen Motto steht. Hauptsächlich werden dies die Kinder im mittleren Kindergartenalter machen. Über St. Martin und die Hl. Lucia soll gesprochen werden, außerdem sollen Namenstage gefeiert werden. Es gibt wieder einen Waldnikolaus und andere bayerische Bräuche werden gefeiert. Es wird sich also viel um das Brauchtum in Bayern drehen.

Im Winter heißt es dann „Winter dahoam“. Welche Wintersportarten gibt es? Welche Tiere findet man im Winter? Auch über den Winterdienst des Bauhofs soll gesprochen werden und dieser auch besucht werden. Außerdem dürfen die Mädchen und Jungen kreativ werden, wenn es zum Beispiel darum geht, ein Vogelhäuschen zu bauen. Auch der Ort Wald wird ab dem Frühjahr genauer unter die Lupe genommen. In Projektgruppen besuchen die Kinder die Gemeinde, den Pfarrer und verschiedene Firmen. Natürlich wird auch wieder Ostern zusammen gefeiert.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist „Rama dama – unser Dorf soll schöner werden“. Hier soll der Recyclinghof besichtigt werden und über das Thema Müll informiert werden. Für den 17. Juni ist ein Tag der offenen Tür im Haus für Kinder geplant, wo das Entdeckte und Gelernte in einer kleinen Ausstellung präsentiert wird. Im Sommer stehen dann noch die Feuerwehr und ein Bauernhof auf dem Programm.

Insgesamt 19 pädagogische Mitarbeiter sind in diesem Kindergartenjahr im Haus für Kinder angestellt. Alle Gruppen sind mit drei Erzieherinnen oder Kinderpflegerinnen ausgestattet. Neu sind die Erzieherinnen Teresa Schweiger und Christine Mühl, Laura Irlbacher ist im 1. Ausbildungsjahr als Erzieherin, Nadine Hecht ist Kinderpflegepraktikantin im 2. Jahr und Theresa Koch ist eine FOS-Pratikantin.

Bei einer Kinderkonferenz konnten die Kinder selbst über neue Gruppennamen entscheiden. Jetzt gibt es die Bienen, Spinnen, Hirsche und Ameisen. Die Marienkäfer in der Kinderkrippe und die Füchse, die betreuten Schulkinder, haben ihre Namen behalten. Außerdem gibt es seit September auch eine Waldgruppe, die gut angelaufen ist und den Kindern viel Freude macht. Die Örtlichkeiten der Waldgruppe werden Anfang Oktober offiziell eingeweiht.

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