mz_logo

Region Cham
Donnerstag, 23. November 2017 3

Politik

Hofbauer bleibt an der Spitze

CSU-Arbeitskreis sieht Chancen des Energiewandels.

Klaus Hofbauer bleibt Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesplanung. Foto: cft

Cham.„Auf möglichst viele Technologien setzen“, das ist die zentrale Forderung des CSU-Arbeitskreises „Umweltsicherung und Landesplanung“ (AKU) im Bezirk Oberpfalz, um die bis 2050 gesetzten Ziele der Energiewende zu erreichen. Für die kommende Legislaturperiode im Bund fordert der AKU, die Klima- und Energiepolitik in den Mittelpunkt zu stellen. Bei der Bezirksversammlung in Schwandorf wurde der ehemalige MdB Klaus Hofbauer als Bezirksvorsitzender wieder gewählt.

Die Delegierten des CSU-Arbeitskreises zogen Bilanz über die bisherige Arbeit und legten die Ziele für die kommenden zwei Jahre fest. In seinem Rechenschaftsbericht erläuterte Klaus Hofbauer die Arbeitsschwerpunkte der Umweltpolitik. So forderte man, dass Bayern die Chancen des Projektes „Grünes Band Europa“ stärker nutze und damit die grenzüberschreitende Umweltpolitik verstärkt. Weiter schlug man vor, die Europaregion Donau-Moldau zu stärken. Die bisherige Arbeitsgemeinschaft soll zu einem EVTZ (europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit) erweitert werden. Zentrales Thema war die Energiepolitik.

Dem AKU ist es ein wichtiges Anliegen, ganzheitlich zu agieren. Wärme, Strom und Mobilität sind nachhaltig und als Querschnittsaufgabe zu berücksichtigen. Mit der Energiewende bestehe die große Chance, dass Wertschöpfung im Land bleibe und die Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes gestärkt wird. Das bisherige Bundeskabinett habe einen Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Man habe den Eindruck, dass die festgelegten Klimaschutzziele nicht erreicht werden. Deshalb müsse man die Energiewende noch konsequenter voranzutreiben. Die Energiewende ist ein wichtiges Friedensprojekt und auch ein bedeutender Beitrag zur Entwicklungspolitik.

Der CSU-AKU hat ein klares Bekenntnis zur Mobilität ablegt. Sie muss aber auf eine verantwortungsbewusste Grundlage gestellt werden, um auf Dauer Wohlstand zu sichern. Im Interesse des Autostandortes Deutschland müsse die Autoindustrie dafür sorgen, dass saubere und sparsame Autos auf den Markt gebracht werden. Die Politik müsse hier klare Vorgaben geben, die europaweit abgestimmt sind. Entscheidend sei es, dass technologieneutrale Vorgaben erfolgen. Die Politik müsse wertneutral, aber mit aller Deutlichkeit auf die Industrie einwirken. Mit einem umfassenden Kontrollsystem sind die Ergebnisse der Industrie zu überprüfen. Auch dürfe die Politik nicht nur auf bestimmte Energieträger setzen, sie müsse innovative Technologie fördern. Ein wichtiges Anliegen des AKU ist es, von der Wegwerfgesellschaft wegzukommen. Die Umweltverschmutzung durch Plastik gelte es deutlich zu reduzieren.(cft)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht