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Soziales

Hohenwarth: Immer mehr

Die Kindertagesstätte St. Johannes wächst und wächst. Auch elf Schulkinder werden hier außerhalb des Unterrichts betreut.

Die Sonnenschein – und Regenbogengruppe mit ihren Betreuerinnen. Foto: kha

Hohenwarth.Zünftig geht’s zu in der Kindertagesstätte St. Johannes. Munteres Geplapper und fröhliches Spielen zeigt, dass sich die Kinder wohlfühlen. „Nur einige wenige haben ein paar Tränen vergossen und sind noch etwas zurückhaltend“, sagt Kindergartenleiterin Sabine Wurm-Rupprecht. Im Großen und Ganzen konnte die gestaffelte Aufnahme der neuen Kinder reibungslos abgewickelt werden.

Der Übergang vom Elternhaus in die Kita ist prägend in Bezug auf weitere Übergänge und wichtig für weitere Hürden des Lebens. Die pädagogische Konzeption orientiert sich an den Grundsätzen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes.

Das Jahresmotto der Kita ist: „Der Natur auf der Spur“. In den ersten Wochen steht die Eingewöhnung der neuen Kinder im Vordergrund.Das Bewältigen von lebenspraktischen Tätigkeiten wie Essen und Trinken, An- bzw. Ausziehen, Toilette und Hygiene sind ebenso wichtige Basiskompetenzen wie das soziale Miteinander, das Vertrautwerden mit der Gruppe, mit Regeln, dem Personal und der Einrichtung. Die religiöse Erziehung, die Vermittlung von christlichen Werten und das Feiern der kirchlichen Feste im Jahreskreis spielen ebenfalls einen große Rolle.

In der Kinderkrippe werden aktuell neun Kinder, ab Oktober elf Kinder und ab März zwölf Kinder von Uschi Heigl und ihrer derzeitigen Vertretung Martina Huber, Nicole Begerl und Gabi Karl betreut. Die Regenbogengruppe leiten Sonja Pöschl und Tanja Eggersdorfer.

Die Sonnenscheingruppe wird von der Kita-Leiterin Sabine Wurm-Rupprecht und Petra Mühlbauer betreut. Insgesamt besuchen den Kindergarten 38 Kinder, ab Oktober 39 Kinder und ab November 41 Kinder. Schulkinder werden momentan elf (vor- bzw. nach der Schule) betreut.

Beim Jahresthema ist das Ziel, dass die Kinder unsere Umwelt bewusster wahrnehmen und besser kennen lernen. Schwerpunktmäßig wird im Herbst auf das Erntedankfest und auf die Früchte, die uns der Herbst schenkt, eingegangen. Im Winter werden sich die Kinder mit den heimischen Tieren beschäftigen und zusammen auf Spurensuche gehen. Das Erwachen der Natur im Frühling, das Wachsen der Kräuter, ihr Duft ihre Farben und ihren Geschmack werden sie mit allen Sinnen erleben und erforschen.

Durch Berührungen mit der Natur anhand von Spaziergängen, Naturerlebnistagen, Naturexkursionen und Jahreszeitfesten sollen die Kinder sensibilisiert und ihre Neugier erweckt werden. Zahlreiche Geschichten, Lieder, Fingerspiele, Basteleien und Experimente sowie Sachbücher und Betrachtungen tragen zur Allgemeinbildung der Kinder bei.

Hinzu kommen im laufenden Jahr für das Personal Sicherheitsbelehrungen, die Überprüfung von Spielgeräten und viel Papierkram. Alles muss akribisch dokumentiert werden.

Leiterin Sabine Wurm-Rupprecht freut sich auf gute Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Elternbeirat und der katholischen Trägerschaft, damit es für die Kinder ein gutes Jahr in der Kita wird. (kha)

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