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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 3

Internet

„In allen Medien präsent sein“

Die Homepage der Stadt Roding erhielt einen Relaunch. Dienstleistungen sollen künftig auch vermehrt online abrufbar sein.
Von Bastian Schreiner

Die Stadt Roding will sich auch online präsentieren. Theresa Neumann vom Tourismusbüro kümmert sich federführend um den Facebook-Auftritt. Foto: bs

Roding.Neue Optik für die Homepage der Stadt: Seit einigen Tagen kommt der Internetauftritt in einem moderneren Design daher. „Da die im Jahr 2012 programmierten Seiten technisch überholt waren, haben wir uns für einen Relaunch entschieden“, berichtet Geschäftsleiter Hans-Jochen Geißler auf Nachfrage. Nach fünf Jahren, in Zeiten der Digitalisierung ein relativ langer Zeitraum, habe man sich für die Erneuerung ausgesprochen.

Jedoch hat das beauftragte Unternehmen inixmedia Bayern aus Bamberg nicht einfach ein neues Design über die Homepage gelegt. „Wir haben die Seiten dem veränderten Nutzerverhalten angepasst“, erklärt Geißler. Die User wollen schnell an Informationen gelangen und sich nicht ewig mit langen Texten beschäftigen. „Wir haben deshalb einiges gestrafft“, sagt er. Jedes Amt habe einen zuständigen Mitarbeiter, der Nachrichten einstellen kann.

Daten und Fakten

  • Besucher

    Im Durchschnitt registriert die Stadt zwischen 1 400 und 1 800 Zugriffe pro Woche auf der Homepage.

  • Link

    Die Bürger haben nun auch die Möglichkeiten, online Schäden zu melden. Dies funktioniert unter folgendem Link: www.roding.de/communice-powermail/schadensmelder/

  • Ortsplan

    Der digitale Ortsplan, der auf der Startseite rechts oben zu finden ist, wird demnächst freigeschaltet. (bs)

Auf der Startseite können die Nutzer zwischen fünf Überthemen wählen: „Lust auf Roding“, „Bürgerservice und Politik“, „Leben in Roding“, „Freizeit, Kultur und Tourismus“ sowie „Wirtschaft“. Über diese Button kommt man zu einer Vielzahl an Untergliederungen.

Neu, so Geißler, sei zum einen der digitale Ortsplan, der auf der Startseite rechts oben zu finden ist und in den nächsten Tagen freigeschaltet wird. Zum anderen gibt es ab sofort die Seite „Schadensmelder“. Hier hat der Bürger die Möglichkeit, Schäden oder Probleme – gegebenenfalls mit Foto – online an die Stadt weiterzuleiten.

Künftig möchte die Stadt auch einige Dienstleistungen, insbesondere im Bereich Bürgerservice, im Internet anbieten. Beispielsweise könne man die Briefwahlunterlagen online beantragen, lässt Geißler wissen.

„Die Stadt muss heutzutage in allen Medien präsent sein“, findet Bürgermeister Franz Reichold. Der Strauß der Kanäle sei mittlerweile sehr groß. Trotz zunehmender Digitalisierung nutze man jedoch weiterhin auch Flyer oder Broschüren. „Jeder hat andere Vorlieben, deshalb ist ein bunter Mix wichtig“, sagt Reichold.

Auf der Homepage sollten sich Bürger wie Gäste gut informieren können. Außerdem sei sie ein optimales Nachschlagewerk für Touristen. Seit einigen Monaten ist die Stadt auch verstärkt im sozialen Netzwerk Facebook aktiv. „Diese Plattform nutzen ja inzwischen mehrere Generation.“

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