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Dienstag, 12. Dezember 2017 5

Waldmünchen

Junge Naturschützer setzten das Thema „Wasser“ filmisch in Szene

19 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren beim Ferienseminar „Kamera läuft“ des Bundes Naturschutz Bayern

Jugendliche aus ganz Bayern beteiligten sich an einem Filmseminar in Waldmünchen.Foto: Jugendbildungsstätte

Waldmünchen.Mit welcher Begeisterung und Hingabe sich Jugendliche hinter und vor der Kamera engagieren und welch großes kreatives und handwerkliches Potenzial sie dabei entwickeln, das zeigten 19 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren beim Ferienseminar „Kamera läuft“. Aufgerufen dazu hatte die Jugendorganisation Bund Naturschutz (JBN) Bayern, die in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte. Geleitet wurde es von Uwe Reuter, Clara Scharl, Marina Reith und Jürgen Riedl.

Die Teilnehmer reisten aus ganz Bayern an. Zunächst stand Kennenlernen auf dem Programm, bevor sich die jungen Leute ab dem nächsten Tag mit dem Thema „Wasser“ beschäftigten. Schnell sprudelten die ersten Ideen, die dann zu Geschichten für ihre Filme entwickelt wurden. Die Rollen hinter und vor der Kamera wurden verteilt und Mädchen und Jungs konnten endlich mit Kamera, Stativ und Tonangel losziehen. Während ein Team einen Seminarraum in ein Nachrichtenstudio verwandelte und ein anderes Team am Perlsee drehte, versuchte ein weiteres Team die Privatisierung des Wassers zu thematisieren. Allen Gruppen stand professionelles Equipment zur Verfügung, von mehrere Kilo schweren HD-Kameras bis zu Tonangeln mit Richtmikrofonen. Die Kostüme und Requisiten konnten die Teilnehmer in einem Fundus im Dachboden der Jugendbildungsstätte aussuchen oder sie improvisierten. Die Jugendlichen mussten lernen, wie wichtig beim Filmdreh Geduld und Konzentration sind, denn nicht jede Szene klappt auf Anhieb: Mal war die Technik nicht richtig abgestimmt, mal wollten die Worte nicht in der richtigen Reihenfolge heraus und mal stimmte irgendetwas am Aufbau nicht. Schließlich ging es nach eineinhalb Tagen an den Schnittplatz. Dort wurden die Aufnahmen am Computer in der richtigen Länge und Reihenfolge zu einem Film zusammengesetzt. Dass auch das nicht leicht und eine zeitraubende Angelegenheit war, hielt die Jugendlichen nicht davon ab, konzentriert an ihrem Projekt zu arbeiten, bis drei Kurzfilme fertig waren. Den Abschluss dieses Seminars bildete die Präsentation der drei Kurz-Filme.

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