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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 3

Kirche

Kaplan findet viel Positives

Daniel Schmid fühlt sich in Furth im Wald gut aufgehoben.

Kaplan Daniel Schmid Foto: fer

Furth im Wald.Am Sonntag feierten die Katholiken in Furth im Wald die Kirchweih in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Als „Haus voll Glorie“, das weit über alle Land schaut und aus ewgem Stein von Gottes Meisterhand erbauet ist, wurde das Gotteshaus eingangs im gleichnamigen Kirchenlied besungen. Zur Tauferneuerung gingen die Priester in den Gottesdiensten durch die Reihen der Gläubigen und besprengen sie mit Weihwasser.

In der Abendmesse warf Kaplan Daniel Schmid zum Thema Kirchweihfest, die Frage auf, was es denn in der Kirche noch zu feiern gäbe. Denn in der Tat sei unsere Kirche krank. Die Zahl der Taufen und Kirchenbesucher sinkt, die der Kirchenaustritte steigt und weltweit wird zunehmend von Christenverfolgungen berichtet. „Die Lage ist schwierig“, so Schmid. Er räumte auch ein, dass in der Kirche, wie in allem, was menschlich ist, Fehler gemacht wurden. Andererseits seien es oft aber auch kirchliche Mitarbeiter oder Gläubige, die sich skeptisch über die Kirche äußern.

So habe ihn nach seiner ersten Messe als Kaplan in Furth im Wald nach dem Gottesdienst ein Mann angesprochen und gemeint „Oh je, in Furth da hams es schwar“. Nach sechs Wochen könne er nun jedoch sagen, dass er sehr viel Positives in der Pfarrei erfahren habe. So zum Beispiel die Ministranten, die selbstständig den Ministrantenplan aufstellen und vom Kaplan nicht geführt, nur begleitet werden. Ein aktiver und zuverlässiger Kirchenchor umrahmt die Gottesdienste musikalisch. In Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Lektorendienst bringen sich viele Frauen und Männer engagiert in die Pfarrei ein und kirchliche Vereine, wie Marianische Kongregationen, Kolping, KAB, KLB, KdFB und KLJB bereichern das Pfarrleben.

Vieles gäbe es noch zu erwähnen und für alles sage er ein „Vergelt’s Gott“. „Durch die Sakramente der Kirche gestärkt dürfen wir positiv in die Zukunft schauen. Zeigen wir, dass Gott uns liebt“, schloss Daniel Schmid seine Predigt. (fer)

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