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Region Cham
Donnerstag, 14. Dezember 2017 11

Furth im Wald

Kinder führen eigenes Martinsstück auf

Mehr als 100 Kinder, Eltern und Großeltern trotzten am Samstag dem schlechten Wetter und fanden sich beim Grabitzer Feuerwehrhaus zum Martinszug ein.

Die Geschichte von St. Martin stellten die Kinder szenisch dar.Foto: fer

Furth im Wald.Angeführt von St. Martin zu Pferd (Johanna Hastreiter auf dem Pony „Socke“ der Familie Schneider) zog die Kinderschar über den Steg zur Langen Gasse und kehrte nach einer Umrundung der Floriansstatue zum Feuerwehrhaus zurück. Dort inszenierten Kinder der Grabitzer Bambini-Feuerwehr ein von Martin Schneider geschriebenes St.-Martins-Stück, gesprochen von der Erzählerin Jasmin Lamecker. Ein frierender Bettler (Jonas Hastreiter) bat die Einwohner der Stadt Amiens vergeblich um Hilfe, damit er nicht erfrieren müsse. Da kam begleitet von Soldaten der römische Offizier Martin des Weges. Den bat der Bettler um den Gnadentod, weil ihn der Kältetod erwarte. Martin sah die Not und zeigte sich barmherzig, indem er seinen Mantel mit dem Schwert teilte, eine Hälfte davon dem Bettler schenkte und ihn so vor dem Erfrieren bewahrte. Die unbarmherzigen Leute tadelte Martin. Ihr habt zwar auch nicht viel, sagte er zu ihnen, doch ein wenig Hilfe wäre ihnen schon möglich gewesen. Das Publikum spendete den Schauspielern viel Beifall. Marion Hastreiter, die mit den weiteren Bambini-Betreuerinnen Manuela Lamecker, Heidi Baumann und Claudia Hierstetter den Martinszug organisierte und das Stück einstudierte, lobte die Kinder. Sie lud in den Feuerwehrstadel ein, in dem Mitglieder der FFW Grabitz Brotzeiten und Getränke anboten. Auf den Tischen standen Pappteller mit Butterplätzchen. (fer)

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