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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 3

Freizeit

Kinder gehen auf digitale Schatzsuche

Im Ferienprogramm der Gemeinde Treffelstein war eine Schnitzeljagd mit GPS-Geräten geboten – Geocoaching.

  • Sabine Schneider, die Jugendbeauftragte der Gemeinde, gab den Kindern die Aufgabe vor bei der digitalen Schatzsuche. Fotos: wbf
  • Die Schatzsucher beim Treffelsteiner Ferienprogramm

Treffelstein.Langsam aber zielstrebig marschiert eine Gruppe von Kindern durch Treffelstein. Eines von ihnen hält ein gelbes Gerät in der Hand. Immer wieder bleiben die Kinder kurz stehen, schauen auf das Display und suchen dann die Umgebung ab. Bis einer ruft: „Hier ist der Schatz.“

Die Kinder machen eine Art Schnitzeljagd, eine digitale Schatzsuche. Geocaching heißt dieses trendige Outdoor-Hobby, zu dem die Kinder am Mittwoch im Rahmen des Ferienprogramms eingeladen waren. Organisiert hatte diese Aktion die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Sabine Schneider.

Statt einer Schatzkarte werden zur Orientierung Koordinaten eingesetzt, die in GPS-Geräte eingegeben werden. Gespielt werden kann Geocaching in unzähligen Varianten und Schwierigkeitsstufen. Manfred Schneider erklärte den Kindern zuerst die Grundlagen des Geocachings, ehe sich diese auf die Suche nach den „Schätzen“, den sogenannten Caches, machten. Insgesamt zehn Stationen hatten Schneider und seine drei Helferinnen Sabine Schneider, Claudia Rettinger und Anette Pregler vorbereitet. Aufgeteilt in drei Gruppen und mit einem GPS-Gerät ausgestattet, zogen die Schatzsucher los. Die Suche startete bei der Mehrzweckhalle. Als Verstecke hatte Schneider zum Beispiel einen Holzstoß, einen Baum oder einen Busch gewählt.

Die Geocaching-Experten begleiteten die Kinder auf ihrer Suche. Als „Owner“ hatten Schneider und seine Helfer bereits zuvor irgendwo in der Landschaft den Schatz und ein Logbuch versteckt. Diesen geheimen Ort – er kann unter Steinen, in einem hohlen Baum oder im Gestrüpp sein – stellte er in Form von geografischen Koordinaten sowie Angaben über geschätzte Dauer der Suche, Geländestrukturen, Zwischenstationen und Schwierigkeitsgrad den Schatzsuchern als Information zur Verfügung.

Als besonderen Höhepunkt hatte Schneider in die Schatzsuche auch einen sogenannten „Multicache“ eingebaut. Das ist ein Geocache mit mehreren Stationen. Dabei wurden zu Beginn die Koordinaten des ersten Standortes in ein GPS-Gerät programmiert. Dies bekamen die Kinder ausgehändigt, bis sie den Zwischenstopp gefunden hatten. Dort erhielten die Sucher neue Koordinaten für die zweite Station.

Jedes Mal, wenn die GPS-Geräte die kleinen Sucher wieder zu einem Cache gelotst hatten, suchten die Kinder die Umgebung aufmerksam ab. Viel genauer als zehn bis fünf Meter kommt man bei der GPS-Suche nämlich nicht an den Cache heran. (wbf)

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