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Region Cham
Mittwoch, 20. September 2017 15° 6

Politik

Klaus Hofbauers Kontakte in Südtirol

Der Chamer Bundestagsabgeordnete a. D. bringt aus Völs Ideen mit, wie man unsere Donau-Moldau-Region beleben könnte.

Politischer Erfahrungsaustausch in Südtirol: Der Bundestagsabgeordnete a.D. Klaus Hofbauer, Nadja Kompatscher, Landeshauptmann Arno Kompatscher und der ehemalige Bundesminister Eduard Oswald (von links).

CHAM.Vor wenigen Tagen feierte er seinen 70. Geburtstag: Er ist aber immer noch umtriebig und Politiker mit Leib und Seele und sieht dabei immer das Wohl seiner Chamer Heimat im Auge.

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Chamer Stadtrat Klaus Hofbauer pflegt seit Jahrzehnten freundschaftliche Kontakte zu Vertretern der Gemeinde Völs am Schlern in Südtirol. In diesem Jahr feiert die Gemeinde den 500. Geburtstag von Leonhard von Völs. Am vergangenen Wochenende stand die Patenschaft der Gemeinden Friedberg/Bayern und Völs auf dem Programm.

Seit vielen Jahren besucht Hofbauer mehrmals im Jahr die Gemeinde Völs am Schlern. Freundschaftliche Kontakte pflegt er mit den Eheleuten Maria und Hans Nössing. Sie ist zweite Bürgermeisterin von Völs und Impulsgeber für die Partnerschaft mit Friedberg. Hans Nössing war bis vor kurzem Vorsitzender der Südtiroler Volkspartei (SVP), Ortsgruppe Völs. Das CSU-Mitglied Hofbauer ist auch förderndes Mitglied der SVP und trifft sich öfters im Jahr mit den Verantwortlichen. Er war als Ehrengast bei diesem Treffen geladen.

Ein Vertreter der Friedberger Delegation war der ehemalige Bundesminister Eduard Oswald, mit den Hofbauer heute noch eine enge Freundschaft, verbindet, die zu Berliner Zeiten entstand. Beide arbeiteten eng in Verkehrsfragen zusammen; war doch Oswald auch Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Verkehr. Ein persönlicher Höhepunkt für Klaus Hofbauer war das Treffen mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher. Beide kennen sich noch aus den Zeiten, als er Bürgermeister in Völs am Schlern war. Wichtigstes Gesprächsthema waren die Aktivitäten der Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino.

Die Chance, kulturell, politisch und wirtschaftlich zusammenzuwachsen, werde dort genutzt, so Klaus Hofbauer. Diese praktischen Erfahrungen seien für ihn sehr interessant; hat er doch zum Beispiel mit dem CSU-Arbeitskreis „Umweltsicherung und Landesentwicklung“ im CSU-Bezirksvorstand vorgeschlagen, die Inhalte der Europaregion Donau-Moldau weiter zu entwickeln. Nach der Bundestagswahl soll darüber diskutiert werden. (cft)

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