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Region Cham
Mittwoch, 22. November 2017 7

Ferienprogramm

Kraut in den verschiedensten Formen

Mitglieder des OGV stellten das Kraut als Wintergemüse den Kindern vor, hatten aber auch unterhaltsame Spiele vorbereitet.

  • Der OGV brachte den Kindern allerlei Gemüse näher. Fotos: Bucher
  • Auf Getränkekisten musste ein Parcours absolviert werden.
  • Das Angeln der Fischer aus dem Bottich ist gar nicht so einfach.
  • Zielsicherheit war beim Gummistiefel-Weitwurf gefragt.
  • Beim Erbsenschlagen war Treffsicherheit gefragt.

Rötz.er Kohl hat eine lange Geschichte. Bereits in der Steinzeit stand der wilde Kohl auf dem Speisezettel der Jäger und Sammler. Als die Menschen sesshaft wurden und sich in ihren Gärten Gemüse anpflanzten, dürfte der Kohl auch darunter gewesen sein. Bei der Ferienfreizeit der Rötzer Kinder erfuhren diese wissenswertes rund um den Kohl. Dazu hatte sie der OGV auf sein Vereinsgelände eingeladen, um ihnen das Wintergemüse, zu dem Kohl gehört, vorzustellen.

Verschiedene Krautsorten waren auf einem Tisch aufgebaut. So erfuhren die Kinder, dass es die verschiedensten Krautsorten gibt, wie Weiß- und Rotkraut, Wirsing, Blumenkohl, Kohlrabi, Chinakohl oder Brokkoli gibt. Als Wintergemüse konnte Weißkohl leicht haltbar gemacht werden. In einem Tonfass aufbewahrt, hielt Sauerkraut den ganzen Winter über als Gemüse. Es enthält viel Vitamin C und ist gut für gesunde Darmflora. Das Kraut kann aber nur seine Wirkung entfalten, wenn es nicht erhitzt wird. Zu den beliebtesten Kohlsorten gehört der Weißkohl. Er galt früher als Allheilmittel und wird fast überall auf der Welt angebaut. Die Senföle wirken entzündungshemmend und die äußere Anwendung wirkt ähnlich wie Schmerzgel. Außerdem macht Kohl nicht dick. Zu den Kohlsorten gehören auch Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi und auch der Blumenkohl. Die Kinder waren erstaunt, dass dieses Gemüse in Gestalt und Geschmack so stark variieren. Die Kinder durften auch Sauerkraut und Weißkohlsalat probieren und mussten feststellen, dass Sauerkraut, roh gegessen, gar nicht so schlecht schmeckt.

Nach so vielen Informationen über das Kraut nutzten Mädchen und Buben anschließend die verschiedenen Spielstationen, die aufgebaut waren. Dabei konnte das Reaktionsvermögen beim „Erbsenschlagen“ und die Treffsicherheit beim Ringewerfen getestet werden. Konzentration und Geschicklichkeit waren beim Bierkistl-Rennen gefragt. Beim Angeln waren eine ruhige Hand und viel Geduld notwendig, um verschiedene Tierchen aus dem Wasser zu fischen.

Für die Kinder war es ein unterhaltsamer Nachmittag. Natürlich war auch mit Getränken und Kuchen fürs leibliche Wohl gesorgt. (wbx)

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www.mittelbayerische.de/cham

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