mz_logo

Region Cham
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Impressionen

Kultur pur: Miltach trifft Wien

Nach dem Besuch in Berlin nahm Reinhold Gräb die Miltacher diesmal für drei Tage mit in die österreichische Hauptstadt.

Die Miltacher Reisegruppe stellte sich im Prälatenhof des Stifts Melk zu einem Erinnerungsfoto auf. Foto: Reinhold Gräb

Miltach.Nach dem Besuch der Bundeshauptstadt Berlin im Jahr 2015 ging die Gemeinde Miltach erneut auf Reisen. Ziel der Dreitagesfahrt war am vergangenen Wochenende die Donaumetropole Wien im Herzen Europas. Die Organisation hatte – wie 2015 – wieder Reinhold Gräb übernommen. Am Mittag erreichte die Reisegruppe bei herrlichem Spätsommerwetter ihr erstes Ziel an diesem Tag. Beginnend am Ausstellungsgebäude der Secession schlenderten die Oberpfälzer über den berühmten Naschmarkt, ein von mediterran-orientalischem Flair umwehtes Schlaraffenland.

Die anschließende Führung durch die historische Altstadt begann an der Hofburg und führte über die Flaniermeilen Kohlmarkt und Graben mit der Pestsäule zum Stephansdom, dem Wahrzeichen Wiens. Am Abend genoss die Gruppe ein Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten der Wiener Küche.

Der Samstag begann mit einer mehrstündigen Panorama-Rundfahrt zum neuen Viertel „Donau-City“. Der Reisebus fuhr über die Ringstraße, die Prachtstraße Wiens mit prunkvollen Repräsentanzbauten wie der Staatsoper, dem Rathaus und dem Parlament. Beim Oberen Belvedere genossen die Miltacher den fantastischen Blick über die barocke Gartenanlage mit Wien im Hintergrund. Bewunderung weckte das farbenfroh gestaltete Hundertwasserhaus mit wucherndem Grün. Die Rundfahrt endete am Prater mit dem markanten Riesenrad. Hier lud der Gastgarten des Schweizerhauses zum Genuss ein. Den Rest des Tages verbrachten die Reiseteilnehmer individuell bei Besichtigungen der zahlreichen Museen, einer neuen Musicalpräsentation und an anderen Sehenswürdigkeiten.

Auf dem Reiseprogramm stand auch ein Abstecher zu Schloss Schönbrunn. Das langgestreckte, sonnengelbe Barockschloss zählt zu den schönsten Europas. Seit Maria Theresia war es der Sommersitz der Habsburger. Bei einer Führung durch die Wagenburg wurden üppig dekorierte Kutschen, Tragsessel, Sänften und Schlitten präsentiert. Ein Sonderzug der Panoramabahn chauffierte die Miltacher Reisegruppe durch den 160 Hektar großen Schlosspark zur Gloriette, wo sie das ganze Areal überblicken konnte.

Eine Führung durch die barocke Klosteranlage Stift Melk, die seit ihrer Gründung 1089 von Benediktinermönchen bewohnt wird, zeigte den Miltachern Geschichte und Gegenwart des Klosters auf. Höhepunkte waren der Marmorsaal und die Bibliothek sowie die Stiftskirche.

Nach einer Einkehr im Hacklberger Bräustüberl auf der Heimreise erreichte die Reisegruppe wohlbehalten wieder Miltach.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht