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Unglück

Landwirt stirbt bei Arbeiten an Brunnen

Ein 59-Jähriger lag in Neukirchen b. Hl. Blut tot in einem sechs Meter tiefen Schacht. Sein Sohn wurde zuvor ohnmächtig.

Bei Arbeiten an einem Brunnenschacht starb in Neukirchen b. Hl. Blut ein Mann. Symbolfoto: André Baumgarten

Neukirchen b. Hl. Blut.Ein 59-jähriger Landwirt ist am Samstag in Neukirchen b. Hl. Blut bei der Überprüfung eines Brunnenschachts gestorben. Sein 33-jähriger Sohn wurde leicht verletzt. Laut Polizeibericht wollten die beiden Männer im eigenen Wald einen Brunnenschacht überprüfen, da dieser winterfest gemacht werden sollte. Der etwa 6,5 Meter tiefe Schacht ist etwa 0,6 Meter im Durchmesser.

Der Sohn stieg, wie die Polizei schildert, mit einer Leiter in den Schacht hinab und wurde, vermutlich infolge Sauerstoffmangel, ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, lag sein Vater regungslos, ohne erkennbare Verletzungen, neben ihm. Ob der Vater nach unten stieg, um nach seinem Sohn zu sehen, oder ob er abstürzte, müssen die Ermittlungen ergeben.

Während der Landwirt durch die Feuerwehr nur noch tot geborgen werden konnte, wurde der Sohn leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Kriminaldauerdienst Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

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