mz_logo

Region Cham
Montag, 18. Dezember 2017 1

Ausbildung

Lehrer suchen Kontakt zur Wirtschaft

Der Arbeitskreis Schule und Wirtschaft ließ sich bei Kappenberger und Braun über die Ausbildungsstrategie informieren.

Geschäftsführer Thomas Kappenberger (li.) stellte den Lehrern das Ausbildungskonzept der Firma Kappenberger und Braun vor. Foto: cga

Cham.Es zeichnet sich zunehmend ab: Der Fachkräftemangel bedroht die regionale Wirtschaftskraft. Die Unternehmen und Behörden suchen deswegen nach Wegen und Mitteln aus diesem Dilemma. Einen Lösungsansatz bietet der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, denn er stellt ein leistungsstarkes Netzwerk aus Betrieben und den verschiedenen Schularten dar.

Welche Vorteile diese Kooperation ermöglicht, zeigte sich zuletzt wieder bei einem Lehrerseminar, das der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement am Landratsamt Cham bei der Firma K+B organisiert hatte. Schulamtsdirektor Karl Utz freute sich, „dass auf diese Weise wieder Lehrkräften die Chance geboten wird, direkten Kontakt zu einem regionalen Unternehmen zu knüpfen.“

Das Ziel solcher Veranstaltungen sei, dass Ausbilder und Lehrer ins Gespräch kommen und sich gegenseitig austauschen. Durch verstärkte Kommunikation werde es gelingen, Schulabgänger noch besser auf das Berufsleben vorzubereiten und sie bei der Wahl des richtigen Ausbildungsberufes zu unterstützen.

Walter Hamperl vom Landratsamt fügte hinzu, dass in der MINT-Region Cham die Förderung von technischen und handwerklichen Berufen ein Schwerpunkt solcher Aktionen sei. Die Firma K+B leiste in diesem Bereich Herausragendes, wie unter anderem die kürzlich erfolgte Ernennung zum „Ausbildungs-Ass“ belege.

Geschäftsführer Thomas Kappenberger unterstrich diese Aussage mit beeindruckenden Zahlen. Das Unternehmen mit den beiden Standbeinen Elektrotechnik und Fachhandel für Unterhaltungselektronik zähle zu den Marktführern in Deutschland.

Komplexe Elektroinstallationen in der BMW-Welt, im Bürogebäude des Süddeutsche Verlags oder in der Chamer Stadthalle zählen zu den jüngsten Prestigeobjekten. „Die Mitarbeiter und insbesondere die Auszubildenden sind die Zukunft des Unternehmens“, betonte Kappenberger. Daher investiere die Geschäftsführung stets in die Ausbildung der eigenen Nachwuchskräfte. Dies spiegele sich auch in den Gesellenprüfungen wider, bei denen in den letzten Jahren stets K+B-Azubis zu den besten zählten.

K+B-Ausbildungsleiter Josef Hauser stellte den Lehrern die verschiedenen Ausbildungsberufe im technischen Bereich (Elektroniker, Technische Zeichner, Informationselektroniker, Fachinformatiker), dem kaufmännischen Bereich (Einzelhandelskaufleute, Kaufleute für Büromanagement) und der betriebseigenen Autowerkstatt (Kfz-Mechatroniker) im Detail vor.

Bei einem Elektronikworkshop in der modernen K+B-Ausbildungswerkstätte konnten sich die Teilnehmer selbst von K+B als Arbeitgeber überzeugen.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht