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Region Cham
Mittwoch, 13. Dezember 2017 5

Gratulation

Leuchtturm des Dorfes feierte seinen 80.

Robert Mühlbauer hat sich in den acht Jahrzehnten seines Lebens sehr um Grafenwiesen verdient gemacht.
Von Heinz Pletl

Jubilar Robert Mühlbauer (Bildmitte mit Enkeln) unter der Schar seiner Gratulanten Foto: khp

Grafenwiesen.Nach 80 Jahren blicken Familie, Vereine und Institutionen auf das bisherige Leben von Robert Mühlbauer zurück. Am Samstagmittag fanden sich zahlreiche Vereinsabordnungen, Pfarrer Karl-Heinz Seidl sowie Bürgermeister Josef Dachs und Altbürgermeister Josef Ritzenberger im Hotel Amberger Hof in Bad Kötzting ein, um einem angesehenen und verdienten Bürger von Grafenwiesen die Ehre zu erweisen.

Schon die Vielzahl der Gäste (siehe Info) zeigte, dass der Jubilar als eine helfende Persönlichkeit im öffentlichen Leben Wertschätzung erfährt. So bezeichnete ihn Bürgermeister Josef Dachs anlässlich der Verleihung der Bürgermedaille am 17. Dezember 2015 als „Glücksfall für die Dorfgemeinschaft von Grafenwiesen“.

Viele Ehrungen erfahren

Für seine kommunalpolitischen Arbeit wurde ihm 1993 eine Dankurkunde überreicht, 2002 die kommunale Verdienstmedaille in Bronze. Er war auch Initiator für die Bürgermedaille. 36 Jahre war er als Gemeinderat tätig. Von 1972 bis 2008 unterstützte er die Gemeinde unter drei Bürgermeistern (1990 bis 2002 sogar als stellvertretender Bürgermeister) bei der Dorferneuerung in Voggendorf, Thürnhofen und Matheshof. Die Anordnung der Dorferneuerung Grafenwiesen ist maßgeblich seinem Einsatz zu verdanken. Zusammen mit Altbürgermeister Ritzenberger überreichte der Rathauschef eine Karikatur von Franz-Josef Seidl unter dem Titel „Robert, der Ideenzünder“.

In den Vereinen war Robert Mühlbauer bis 2016 treibende Kraft. Dem Sportverein stand er einige Jahre als erster, anschließend als zweiter Vorsitzender vor, war überregional als Kreisjugendleiter und intern als Jugendleiter aktiv – er ist Ehrenmitglied. Viele Jahre spielte er aktvi Fußball und war eifriger Tennisspieler. Bei der FF Grafenwiesen und mehreren Ortsvereinen fungierte er über Jahrzehnte als Kassenprüfer. Bei der Erstellung des Dorfkalenders und des Kapellenwanderweges leistete er wertvolle Dienste.

Der überall geachtete Jubilar Robert Mühlbauer wurde am 11. November 1937 in Grafenwiesen geboren. Nach der Schule begann er eine Lehre als Postzusteller und bildete sich bis zum Postbeamten im gehobenen Dienst weiter. Zuletzt leitete er die Poststelle in Bad Kötzting. Am 18. September 1961 heiratete er Thekla Sponfeldner aus Zittenhof. Groß war die Freude, als die Söhne Robert und Martin zur Welt kamen. Das Familienglück schien vollkommen, als sich noch eine Tochter dazugesellte – sie starb aber leider im Alter von fünf Jahren. Im Juni 2017 musste Robert Mühlbauer von seiner Frau Thekla Abschied nehmen.

Bergmesse, Wallfahrt, Stammtisch

Trotz seiner vielen ehrenamtlichen Aufgaben kam auch die Geselligkeit bei Robert Mühlbauer nicht zu kurz. Auf seinem Programm standen bis vor einigen Monaten stets der Besuch von Bergmessen auf den Gipfeln der heimischen Berge, die Teilnahme an Fußwallfahrten und natürlich der wöchentliche Stammtisch auf der Kötztinger Hütte. Er engagierte sich leidenschaftlich gern als Wanderführer für die Touristen und ließ sich als Reiseleiter für Fahrten im Bayerischen Wald und nach Tschechien in die Pflicht nehmen. Freude bereiten ihm heute neben den Familien seiner Söhne vor allem die Enkel Luis, Finn, Noah und Max. (khp)

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