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Region Cham
Montag, 11. Dezember 2017 3

Natur

Lufthoheit über dem Drachensee

Neues Drachenseegeschnatter: Die Furth im Walder Ökozone ist Lebensraum für Reiher – und ein Paradies für Naturfreunde.

Perfekte Aerodynamik: Im Flug zieht der Graureiher den Kopf bis zu den Schultern ein.

Furth im Wald.Die Ökozone des Drachensees ist sein ökologisches Aushängeschild. Sie ist ein besonders wertvoller Lebensraum für Vogelarten, die an Wasser gebunden und von ihm abhängig sind. Heribert Mühlbauer, jahrzehntelanger Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Cham hatte dafür die Idee und setzt sich bis heute dafür ein. Im Rahmen des „Drachenseegeschnatters“ stellt er eine Vogelart vor, die zu den „Ureinwohnern“ des Chambtals schon vor dem Stauseebau gehörte, den Graureiher.

Wo‘s geht, lebt man am Drachensee partnerschaftlich.

Er zählt zur Ordnung der Schreitvögel und zur Familie der Reiher. Neben dem Graureiher hat Heribert Mühlbauer bisher sieben weitere Reiherarten bereits als Gäste feststellen können: Silberreiher, Seidenreiher, Purpurreiher, Nachtreiher, Rallenreiher, Große Rohrdommel und Zwergdommel. Allein der Nachweis dieser fast gesamten Reiherarten Mitteleuropas am Drachensee zeigt, dass sich der Einsatz um das kleine Naturjuwel lohnt.

Volle Konzentration auf die Beute: Gleich wird zugestoßen.

Der Graureiher ist mit einer Körperlänge von fast einem Meter, einem Gewicht von bis zu über zwei Kilogramm und einer Flügelspannweite auch von knapp zwei Metern die größte Reiherart Europas. Sein überwiegend graues namengebendes Gefieder, das Weiß - bei jugendlichen Reihern Grau - an Stirn und Oberkopf, die langen Schopffedern, der lange gelbbraune Schnabel oder die schwarzen Schwingen sind weitere unverwechselbare Kennzeichen.

Die Punktlandung zeigt auch die imposante Flügelspannweite.

Graureiher und andere große Schreitvögel wie Störche und Kraniche am Drachensee beim Fliegen, Rasten oder Beutesuchen zu Beobachten ist immer etwas Faszinierendes. Mit etwas Geduld und am besten mit einem Fernglas ist dies von den Beobachtungsstationen aus, ohne zu Stören, gut möglich. „Mögen die Bilder“, so Heribert Mühlbauer, „etwas von dieser Faszination Natur am Drachensee vermitteln.“

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