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Samstag, 23. September 2017 17° 4

Gratulation

Manfred Hirschfelder feierte 90.

Der Niederschlesier ist schon ein Bayerwäldler geworden.

Viele gratulierten Manfred Hirschfelder (sitzend). Foto: ksm

BAD KÖTZTING.Er erblickte zwar in Niederschlesien das Licht der Welt, doch nach Aufenthalten in Franken und München wurde er zum Bayerwäldler. Gemeint ist hier Manfred Hirschfelder, der am Donnerstag in der Seniorenresidenz Benediktus, wo er seit September wohnt, sein 90. Lebensjahr vollendete. Nicht alle, aber einige Familienmitglieder hatten die Gelegenheit, diesen Ehrentag mit dem rüstigen Senior zu feiern.

Für die Stadt übermittelte amtierender Bürgermeister Wolfgang Pilz die Glückwünsche und übergab ein Präsentkörbchen. Seniorenbeiratsvorsitzende Erna Schneider schloss sich den guten Wünschen an. Für das Haus gratulierten Heimleiter Heinz Greger, stellvertretende Pflegedienstleiterin Claudia Bauer und Heimbeiratsvorsitzender Alois Reitinger.

Manfred Hirschfelder wurde am 17.August 1927 in Neustädtel als zweitältestes Kind des Schmiedemeisters Bruno Hirschfelder und dessen Frau Elfriede geboren. Zusammen mit zwei Brüdern und drei Schwestern wuchs er auf. Nach dem Schulbesuch in Neustädtel trat er auf das Gymnasium in Löwenberg über. Er konnte diese weiterführende Schule nicht bis zum Abitur durchlaufen, weil er 1943 als 16-Jähriger bereits als Flakhelfer nach Berlin eingezogen wurde. 1944 geriet er in Belgien in Gefangenschaft und wurde im Kohlebergbau eingesetzt. Als er 1947 aus der Gefangenschaft entlassen wurde, traf er in Pentenried, Landkreis Gauting, seine inzwischen aus der Heimat vertriebenen Eltern wieder.

In Grattstadt (Oberfranken) fand er eine Anstellung als Zollbeamter und war als solcher mehrere Jahre an der damaligen Ostzonengrenze eingesetzt. In Grattstadt heiratete er am 2. Juni 1956 Hertrud Dehler, die ihm drei Töchter schenkte. Eine davon ist in Australien, eine weitere in den Vereinigten Staaten und die Dritte, Ursula Nickerl, wohnt in Wilting bei Traitsching. Deren Mann ist mit 46 Jahren verstorben.

Ab 1977 wohnte die Familie Hirschfelder in München, nachdem der Jubilar dorthin versetzt wurde, erst zum Flughafen nach München-Riem und später zum Hauptzollamt München. Mit 63 Jahren, im Jahr 1990, trat er in den Ruhestand, ein Jahr später zogen er und seine Frau Gertrud zur Tochter Ursula nach Wilting. Nach einem Sturz begab sich Manfred Hirschfelder in die Seniorenresidenz St. Benediktus in der Pfingstrittstadt. (ksm)

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